Aufsteiger rutscht immer tiefer in den Keller

TVO: Doppelmisere setzt sich fort beim 5:9

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Unzufrieden: Fabian Kramer.

Oyten - Der Frust – er saß tief bei Fabian Kramer. Wütend knallte der Kapitän des TT-Verbandsligisten TV Oyten nach der 5:9-Niederlage bei der SG SW Oldenburg II seinen Schläger auf die Tasche und schüttelte nur noch mit dem Kopf. „Das Beste ist, wenn wir in Zukunft gar kein Doppel mehr spielen“, haderte er nach dem kapitalen Fehlstart seiner Mannschaft.

Auch wenn die Oldenburger bis dato eine ganz starke Saison spielen, hatten sich die Oytener im Vorfeld schon etwas ausgerechnet. Allerdings ließ der Dämpfer nicht lange auf sich warten, denn wie schon in der Partie in Hude sahen sich die Gäste schnell einem 0:3 gegenüber. Der nächste Beweis dafür, dass die Doppel des TVO nicht tauglich für die Liga sind. Als dann auch noch Rico Buchholz in drei Sätzen gegen Bock verlor, roch es nach einem schnellen Ende. Wie so oft in dieser Saison gab Peter Igel im Anschluss das richtige Signal. Zwar musste der Oytener Spitzenspieler gegen Jona Dirks mächtig kämpfen, doch letztlich hatte er in den richtigen Momenten die passenden Antworten parat – 1:4. Pech hatte dafür im Anschluss Jonathan Feldt. Beim 4:6 im fünften Satz gelangen seinem Gegner Nguyen zwei Kantenbälle zum 8:4. „Das waren eigentlich schon meine Punkte“, haderte Feldt nach seiner starken Vorstellung und dem 6:11. Mit dem Rücken zur Wand läuteten die Oytener ihre stärkste Phase ein. Ersatzspieler Franz König, der für den erkrankten Arne Fichtner eingesprungen war und Fabian Kramer verkürzten auf 3:6. Und es kam noch besser, denn auch Igel und Buchholz waren erfolgreich – 5:6. Marco Gluza hatte im Anschluss den erstmaligen Ausgleich auf dem Schläger, doch wieder hatte Nguyen beim 11:9 im fünften Satz das bessere Ende auf seiner Seite. Die folgenden beiden Niederlagen von Feldt und Kramer besiegelten dann das 5:9.

In der Tabelle belegt der TVO damit weiterhin einen Abstiegsplatz. Um diesen zu verlassen, ist nicht nur eine Steigerung im Doppel erforderlich. Auch im Einzel gilt es sich, auch wenn die Oytener mit Peter Igel wohl über den stärksten Spieler der Liga verfügen, so schnell wie möglich an das extrem hohe Niveau in der Verbandsliga zu gewöhnen. Gelingt das nicht, dürfte es schwer werden mit dem Klassenerhalt, zumal die direkte Konkurrenz erneut gepunktet hat.

kc

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