Badens Youngster überzeugen beim C-Cup / Meyer/Landon auf Platz fünf

Aufschlussreiches Wochenende

Nur Fliegen ist schöner: Der Badener Moritz Rosengart (rechts), beobachtet von Partner Torge Zander, rettet in höchster Not.
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Nur Fliegen ist schöner: Der Badener Moritz Rosengart (rechts), beobachtet von Partner Torge Zander, rettet in höchster Not.

Stressiges Wochenende für den Volleyball-Nachwuchs des TV Baden. Die Schützlinge spielten zunächst ein Turnier in Hannover, ehe die Beach-Duos nur einen Tag später auch beim C-Cup am heimischen Lahof eine gute Figur machten.

Baden – Auch wenn es für die Lokalmatadoren des TV Baden auf der Beachanlage am Lahof beim C-Cup nicht für einen Platz auf dem Treppchen reichte, zeigte sich Trainer Peter-Michael Sagajewski durchaus zufrieden mit Leistungen. „Natürlich haben wir den Jungs mit dem zweiten Turnier binnen 24 Stunden einiges abverlangt. Aber da wollen wir ja auch hin“, verwies Sagajewski auf die Nordwestdeutschen Meisterschaften Anfang Juli, die ebenfalls in Baden ausgetragen werden. „Denn da spielen wir an drei Tagen.“

Perfekte Annahme: Der Badener Bennet Decker (Foto) belegte mit Partner Noah Landon Platz

Auch wenn sich der Badener Trainer von Laurenz Meyer, der an der Seite von Connor Landon (TSV Winsen/Luhe) spielte, schon einen Platz unter den ersten drei Duos gewünscht hätte, kam für ihn die 0:2-Niederlage im Gruppenspiel gegen Haase/Ludwig (1. VC Pöhlde) keinesfalls unerwartet. „Beiden war der hohe Kräfteverschleiß vom Vortag anzumerken. Schließlich mussten sie in Hannover acht Spiele absolvieren“, verwies der TVB-Coach auf eine 0:2-Finalniederlage. „Aber da haben sie wirklich ein bockstarke Leistung abgerufen. Das hatte schon B-Niveau“, lobte Sagajewski. Für die anderen Duos des TVB kam in der Landeshauptstadt deutlich früher das Aus.

Da muss er schon mächtig in die Hocke gehen: Der Badener Tjark Nienstedt.

Lange Zeit zur Regeneration hatten die Youngster allerdings nicht. Denn erst gegen 23 Uhr wieder zu Hause, war am Sonntag bereits um neun Uhr Treffen zum eigenen Turnier angesagt. Dort wurde zunächst in drei Gruppen gespielt, aus denen die Ersten in die Finalrunde einzogen. Die war dann allerdings ohne Beteiligung der Gastgeber. Für Meyer/Landon ging es dieses Mal „nur“ noch um den vierten Platz. Diesen verpassten sie nach einem 2:0-Erfolg über die Vereinskameraden Thorben Coordes/Niel Heitmann (Platz 6) sowie einem 1:2 gegen Bahlmann/Mildner (Lüneburg). Der Sieg ging am Ende an die favorisierten Joke Johanning/Marten Faß (Oldenburger TB).

Allerdings ist das schwerer zu trainieren, als an der nötigen Technik und Taktik zu arbeiten. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir das bis zu den Titelkämpfen Anfang Juli noch hinbekommen.

Badens Trainer Peter-Michael Sagajewski über fehlende Konzentration

„Für mich waren die beiden Tage schon sehr aufschlussreich. Vor allen Dingen an der nötigen Konzentration muss der eine oder andere noch tüchtig arbeiten“, erklärte Sagajewski. „Allerdings ist das schwerer zu trainieren, als an der nötigen Technik und Taktik zu arbeiten. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir das bis zu den Titelkämpfen Anfang Juli noch hinbekommen.“

Von Kai Caspers

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