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FSV Langwedel: Auf der letzten Rille

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Von: Frank von Staden

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Ferhat Tavan
Ferhat Tavan © Archiv

Der Langwedeler Abstieg in die Fußball-Kreisliga ist nach dem 0:3 in der Bezirksliga-Abstiegsrunde am Sonnabend gegen den VfL Visselhövede quasi gebucht.

Langwedel – Nichts geht mehr beim Fußball-Bezirksligisten FSV Langwedel-Völkersen, der am Wochenende erneut nichts Zählbares in der Bezirksliga-Abstiegsrunde einfahren konnte und daheim dem Tabellenführer VfL Visselhövede glatt mit 0:3 (0:1) unterlag. Damit ist der Abstieg in die Kreisliga fest gebucht.

„Wir dürfen uns dabei nicht einmal beschweren. Denn in der Anfangsphase der Partie hätte Vissel durchaus ein, zwei Tore erzielen können. Wir hatten im ersten Abschnitt nur eine nennenswerte Chance durch Daniel Throl“, so FSV-Coach Emrah Tavan, dessen Team personell wieder einmal auf der letzten Rille lief. So kam dann auch in Abschnitt zwei Martin Kusnik zum Einsatz, „dessen letztes Punktspiel über acht Jahre zurückliegt“, zuckte da Tavan später nur mit den Schultern. Zur Pause hieß es dann 0:1 (6.) durch einen Treffer von Patrick Peter.

Nach dem Wechsel dasselbe Spiel. Visselhövede diktierte die Partie und kam durch Daniel Reuter zum 0:2 (65.). Danach bot sich Piet Niemann die Chancen zur Ergebniskosmetik, ließ sie aber liegen. Kurios dann die Szene direkt nach dem 0:3 (87.), das Niklas Niestädt gelang. So donnerte Ferhat Tavan den folgenden Anstoß direkt aufs Tor der Gäste, „der Ball knallte an die Latte und sprang wohl hinter die Linie, doch die Unparteiischen konnten das nicht genau sehen und entschieden dann auf weiterspielen“, war auch der Langwedeler Übungsleiter von dem Gewaltschuss seines Bruders überrascht.  vst

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