4:2-Sieg / Weitere Verdener verletzt

Auch Temp und Huhn lange auf Eis

Heimste ein Sonderlob ein: Thomas Celik, der beim Verdener 4:2 über den TuS Schwachhausen eine starke Leistung im Mittelfeld zeigte. 
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Heimste ein Sonderlob ein: Thomas Celik, der beim Verdener 4:2 über den TuS Schwachhausen eine starke Leistung im Mittelfeld zeigte. Archiv-

Verden – Der 4:2 (2:1)-Erfolg im Test am Sonntag gegen den TuS Schwachhausen war mit einer starken Mannschaftsleistung herausgespielt, rückte bei Fußball-Landesligist FC Verden 04 jedoch ein wenig in den Hintergrund. Vielmehr beschäftigt Coach Frank Neubarth die immer prekärer werdende Personallage: Nach Jonathan Schmude, der sich wie berichtet im Training einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen hatte und rund sechs Wochen pausieren muss, liegen nun in Mirco Temp und Alexander Huhn zwei weitere Routiniers für längere Zeit auf Eis.

Temp hat sich privat einen Zeh gebrochen und dürfte den Allerstädtern zwei Monate nicht zur Verfügung stehen. „Es dauert sechs Wochen, bevor er überhaupt wieder mit dem Laufen anfangen kann“, berichtete Neubarth. Winter-Neuzugang Huhn, den schon länger Probleme an der Achillessehne plagen, musste zum Arzt und bekam ein Fußball-Verbot auferlegt. „Alex ist erst mal raus, bei ihm können wir keine Prognose abgeben, wann er wieder auf den Platz zurückkehrt“, so Verdens Coach. Die Verletzungsmisere geht dem Ex-Profi langsam an die Nieren: „Das ist schon ärgerlich, wenn so viele erfahrene Leute in Schlüsselpositionen ausfallen. Wir müssen die Erwartung, dass wir die Meisterrunde erreichen, vorerst zurückschrauben und sehen, da irgendwie durchzukommen.“

Vor diesem Hintergrund wiegt es natürlich umso schwerer, dass Verden ab 1. Oktober auch noch ohne Bjarne Geils planen muss. Der Rechtsverteidiger hat seine Ausbildung bei der Polizei beendet und ist dann mindestens ein halbes Jahr in Celle stationiert.

Celik gegen Schwachhausen im Mittelfeld stark

Angesichts der misslichen Personallage konnten die FC-Verantwortlichen mit dem sonntäglichen Test gegen Schwachhausen überaus zufrieden sein. „Das Team hat die Situation gut angenommen und eine geschlossene Leistung geboten“, freute sich Frank Neubarth. Da auch der Bremen-Ligist eine gute Qualität auf den Rasen des Stadions brachte, entwickelte sich eine äußerst interessante Partie. Die Allerstädter attackierten gut und besaßen auch früh Möglichkeiten zur Führung, die aber vergeben wurden. Das 1:0 (15.) markierte dann Richard Sikut, nachdem sich Thomas Celik prima durchgesetzt und im Strafraum quer gelegt hatte. Der etatmäßige Stürmer agierte diesmal im Mittelfeld und heimste ein Sonderlob seines Trainers ein.

Bjarne Guth erhöhte auf 2:0 (34.), wodurch sich die Schwachhauser aber nicht demoralisieren ließen, Nach guter Kombination verkürzten sie zur Pause auf 1:2 (36.) durch Güngür. Die zweite Hälfte verlief ausgeglichen, beide Teams hatten gute Möglichkeiten. Zunächst markierte Voss (49.) per Standard das 2:2. Auf weitere Tore warteten die Fans indes bis in die Schlussphase: Einen herrlichen Diagonalpass von Guth verwertete Moritz Schmökel zum 3:2 (83.) , Stürmer Toni Fahrner setzte dann den Schlusspunkt zum verdienten Verdener 4:2 (85.).

Von Ulf Von Der Eltz

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