Nach Percani weiterer Weggang beim Fußball-Landesligisten:

Auch Stubbmann verlässt den TSV Ottersberg

Jan Stubbmann
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Jan Stubbmann

Ottersberg – Knapp zehn Jahre ist es mittlerweile her, dass Steven Müller-Rautenberg und Ottersbergs Landesliga-Angreifer Jan Stubbmann mit der U 19 des VfL Oldenburg den Aufstieg in die A-Junioren-Bundesliga feierten. Ein knappes Jahr später trennten sich ihre fußballerischen Wege: Müller-Rautenberg wechselte zum VfB Oldenburg, Stubbmann kehrte zu seinem Heimatverein FC Union 60 Bremen zurück.

Dennoch hielten die beiden ehemaligen Teamkollegen weiter Kontakt. In der kommenden Saison werden sie auch wieder gemeinsam auf Torejagd gehen, und zwar beim Landesligisten VfL Wildeshausen. Damit verliert die Wümme-Elf nach Egzon Percani (ab sofort beim Heeslinger SC II) einen weiteren Stürmer.

Natürlich hatte Müller-Rautenberg, der bereits seit August 2019 bei den Krandel-Kickern ist, einen gehörigen Anteil daran, seinen alten Kumpel vom Landesligisten TSV Ottersberg an die Hunte zu lotsen. Denn der Fußballbezirk Lüneburg ist – allein schon wegen der Entfernung – normalerweise nicht das Revier, wo sich der VfL nach Verstärkungen umsieht. Tatsächlich ging die Initiative von Stubbmann aus. Auch wenn der den Wechsel selbst forciert hat, verlässt der gebürtige Bremer den TSV Ottersberg nach „vier wunderschönen Jahren“ nur schweren Herzens. Doch seit er vor anderthalb Jahren aus Horn zu seiner Freundin nach Harpstedt gezogen ist, häuften sich für ihn die „Spätschichten“. Neben seinem Job als Großkundenbetreuer beim Achimer Werkzeugspezialisten Hoffmann Group absolviert Stubbmann auch noch ein Fernstudium (International Management). „Das ist ein enormer Zeitaufwand. Ich bin oft von 7 bis 23 Uhr aus dem Haus. Deshalb habe ich mich entschieden, mir einen Verein in der Umgebung zu suchen“, erläutert der gelernte Mittelstürmer, der sich inzwischen auf den Außenbahnen am wohlsten fühlt. „Aber ich such immer den Weg zum Tor.“

Nach sieben Treffern in der coronabedingt abgebrochenen Saison 2019/2020 hat Stubbmann bis zur Aussetzung des Spielbetriebs im Oktober bei fünf Einsätzen in der aktuellen Serie noch gar nicht genetzt. „Der Start war schwierig. Wir hatten gute Spiele, haben es dann aber nicht durchgezogen“, erinnert sich der antrittsstarke Angeifer. Dadurch litt auch sein Selbstvertrauen. „Aber das kommt wieder“, ist er überzeugt. Denn eigentlich ist er nach eigenen Worten „eiskalt“ vor dem Tor. mar

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