Auch der TV Oyten kann den TSV Ottersberg nicht fordern

Von vielen Oytener Verteidigern umzingelt, dennoch kann sich hier Ottersbergs Doppeltorschütze David Airich (28) im TVO-Strafraum behaupten. Foto: von Staden

Ottersberg/Oyten - Von Frank Von Staden. Nichts zu bestellen hatten am Sonntag die Bezirksliga-Fußballer des TV Oyten beim Titelanwärter TSV Ottersberg. Am Ende konnten die Gäste glücklich sein, nur mit einem 1:4 (0:1) auf die Heimreise geschickt worden zu sein, gingen die Platzherren mit ihren Chancen doch schon arg schlampig um. Die Treffer für die Wümme-Kicker erzielten David Airich und Niklas Falldorf, die beide doppelt trafen. Das Ehrentor zum zwischenzeitlichen 1:2 ging auf die Kappe von Erik Baeßmann.

Die mäßige Chancenverwertung war auch das einzige Haar, das Ottersbergs Coach Jan Fitschen in der sonst recht ordentlich schmeckenden Suppe fand: „Da hätte ich mir mehr Konsequenz gewünscht. Aber wir sind im Moment in einem guten Fahrwasser. Wenn wir weiter nicht auf die anderen schauen und unsere Hausaufgaben machen, dann können wir sicherlich über die Meisterschaft sprechen. Im Moment aber noch nicht!“

Zumal seine Schützlinge im ersten Abschnitt noch nicht das abrufen konnten, was sich Fitschen von ihnen vorstellt. „Da haben mir einige Prozent gefehlt. Das war nicht das, was wir uns vorgenommen hatten. Erst im zweiten Durchgang wurde es besser“, so der Übungsleiter, der allerdings bereits nach 19 Minuten das 1:0 durch David Airich nach einer Ecke notieren durfte. „Wie wir die Standards in diesem Spiel verteidigt haben, war nicht mehr normal! Denn auch beim 3:1 durch Airich nach einem Eckball darf dieser völlig ungehindert hochsteigen. Da waren gewisse Spieler von mir einfach überfordert. Wir hätten elf Spieler gebraucht, um in diesem Spiel bestehen zu können. Mindestens drei aber waren von der ersten Minute an gar nicht anwesend“, polterte da später TVO-Trainer Axel Sammrey, der aber seinem gesamten Team nicht gerade eine ausreichende Note geben durfte. Zu ungeordnet, zu langsam und ohne Druck wurde da agiert, im Mittelfeld konnten die Oytener fast gar keinen Stich setzen. „Stimmt, da sind wir regelrecht untergegangen“, musste Sammrey da später eingestehen. Aber wer weiß, wie sich die Partie gewendet hätte, wenn Hendrik Müllers Schuss nach Persson-Freistoß und folgender Wiedekamp-Ablage aus der Kurzdistanz nicht noch geblockt worden wäre (42.).

Nach dem Wechsel ging es dann aber Schlag auf Schlag, erspielten sich die Platzherren Chancen im Minutentakt. So war das 2:0 durch Falldorf per Abstauber (53.) nur eine logische Folge. Airich und Dominik Rosenbrock hätten wenig später nachlegen müssen, doch durch eine Unachtsamkeit kam der TVO quasi wie die Jungfrau zum Kinde durch Baeßmann zum Anschluss (62.). Der Jubel darüber verflog allerdings recht schnell, denn 120 Sekunden später war es erneut Airich, der freistehend im Fünfer nach Ecke erhöhen durfte. Den Schlusspunkt setzte schließlich Falldorf mit einem sehenswerten Freistoß aus rund 25 Metern in den Winkel (73.).

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