Auch Daverden kann Primus nicht stoppen

Karsten Voigt sieht einen großen Kampf

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Nicht viel zu lachen gab es für Uphusens Trainer Peter Hatje beim 25:37 gegen Sottrum.

Verden - In der Handball-Regionsoberliga der Frauen konnte auch der TSV Daverden den Spitzenreiter HSG Mittelweser nicht stoppen und verlor das Duell in eigener Halle mit 10:15. Die beiden einzigen ernsthaften Verfolger HSG Cluvenhagen/Langwedel und TSV Intschede kamen zu hohen Siegen.

TSV Bassen - HSG Phoenix 21:26 (11:11). „Uns hat in den letzten 20 Minuten die Kraft gefehlt, um die Partie zu gewinnen“, bedauerte Bassens Trainer Uwe Dobrunz. Nach genau 41 Minuten lag Bassen mit 16:15 in Führung, doch vier Tore in Folge der HSG besiegelten das Schicksal der Gastgeberinnen, die mit 16:19 in Rückstand gerieten und schließlich über 17:23 mit 21:26 verloren. Bassen geriet in der ersten Halbzeit zwar mit 0:3 in Rückstand, glich aber zum 3:3 aus. Auch das 8:11 (20.) machten die Gastgeberinnen bis zum Halbzeitpfiff wett (11:11). „Wir waren in der Abwehr nicht so agil und haben zu wenig über die zweite Welle gemacht“, sah Dobrunz einen weiteren Grund für die Niederlage.

MSG BrieSeck-Stuhr - HSG Cluvenhagen/ Langwedel 6:31 (3:9). „In den ersten 30 Minuten haben wir Schlafwagenhandball gespielt. Nach der Pause war die Leistung meiner Spielerinnen aber in Ordnung“, sagte Cluvenhagens Trainerin Svenja Vast. In der ersten Halbzeit passten sich die Gäste dem langsamen Spiel der MSG an und konnten sich daher auch noch nicht entscheidend absetzen. Nachdem Svenja Vast ihre Spielerinnen in der Halbzeitpause neu eingestellt hatte, lief es viel besser. Die Führung wurde schnell auf 16:4 ausgebaut und am Ende gab es doch noch den erwartet hohen Sieg. Zehnfache Torschützin beim Sieger war Katharina Warnke.

TSV Intschede - TV Stuhr 30:15 (16:8). In der Anfangsphase schien Intschede den Gegner zu unterschätzen, denn die Gäste gingen mit 3:0 in Führung. Bis zum 4:5 hielt Stuhr mit, doch danach zogen die Gastgeberinnen das Tempo an und gingen bis zur Halbzeit mit 16:8 in Führung. „In den zweiten 30 Minuten haben wir das Tempo hoch gehalten und viel Druck entwickelt“, freute sich Intschedes Trainer Axel Blume. Folge davon war, dass die Führung über ein 20:10 und 27:11 bis zum Endstand von 30:15 ausgebaut wurde. Ein Sonderlob vom Trainer erhielt die A-Jugendliche Torfrau Finja Pohl, die klasse Paraden zeigte und unter anderem auch vier Siebenmeter parierte.

TSV Daverden - HSG Mittelweser 10:15 (4:5). „Das war ein heißer Kampf, den in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft gewonnen hat“, lautete das Fazit von Daverdens Trainer Karsten Voigt. Die Gastgeberinnen mussten mit vier A-Jugendlichen antreten, die ihre Sache aber sehr gut machten. Beide Abwehrreihen zeigten eine starke Leistung. Nach 15 Minuten führte Daverden mit 2:0. Danach glich Mittelweser aus und ging mit 5:2 in Führung. Nach dem Wechsel schaffte Daverden den 5:5-Ausgleich und besaß auch nach 40. Minuten beim 7:8 alle Chancen. In der Schlussphase dominierte jedoch Spitzenreiter Mittelweser und gewann noch sicher mit 15:10.

TB Uphusen - TV Sottrum 25:37 (10:18). Uphusen wurde von Sottrum regelrecht überlaufen und lag nach zwölf Minuten bereits mit 2:11 zurück. Damit war schon eine Vorentscheidung gefallen, denn die Schützlinge von Trainer Peter Hatje fanden auch in der Folgezeit nie richtig ins Spiel. Zur Halbzeit lag Sottrum mit 18:10 vorn. Auch nach dem Wechsel dominierten die Gäste. Mit schnellem Spiel bauten sie ihren Vorsprung kontinuierlich aus und führten meist mit zehn bis elf Toren Vorsprung. Am Ende siegte Sottrum auch in dieser Höhe verdient gegen einen indisponierten Gastgeber mit 37:25.

jho

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