Kreisoberliga: Kirchlinteln vergibt Matchball – 25:30 / Intschede abgestiegen

Aschmies erkennt Pleite an

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Frei durch: Merle Lühmann erzielte hier einen ihrer vier Treffer gegen Rotenburg. Den Kreisoberliga-Hit verlor der TSV Kirchlinteln jedoch 25:30 – der Titel dürfte futsch sein.

Kirchlinteln - Das war’s dann wohl für die Handballerinnen des TSV Kirchlinteln: Im Kreisoberliga-Hit gegen den TuS Rotenburg setzte es eine 25:30-Heimpleite, womit die Spitze an den direkten Kontrahenten abgetreten wurde.

Für die Aschmies-Sieben ist die Saison beendet, der TuS kann sich den Titel mit einem Punkt im letzten Match gegen die HSG Cluvenhagen/Langwedel sichern. Als sportliche Absteiger stehen der MTV Riede und der TSV Intschede fest.

TSV Kirchlinteln - TuS Rotenburg 25:30 (11:15).  „Wir wären gerne Meister geworden, haben aber dennoch eine geile Saison gespielt“, meinte Sven Aschmies, der auch in der nächsten Saison den TSV Kirchlinteln trainieren wird, nach dem vergebenen Matchball. „Uns sind in der entscheidenden Phase zu viele leichte Fehler unterlaufen. Wir haben es in der zweiten Halbzeit nicht geschafft, in Führung zu gehen“, sah er den Hauptgrund für die Pleite. Nach einem 11:15-Halbzeitrückstand schien für den Gastgeber beim Stande von 18:18 (40.) und 20:20 (46.) noch eine Wende denkbar, doch in der Endphase war der TuS konzentrierter und gewann über 23:20 (50.) mit 30:25. „Ein verdienter Sieg der Gäste“, war Aschmies ein fairer Verlierer.

TV Scheeßel - TSV Intschede 21:20 (7:10). Als der Gast 20 Minuten vor dem Ende mit 15:10 führte, roch es nach einem Erfolg in der Fremde, der die Hoffnung auf den sportlichen Klassenerhalt am Leben gehalten hätte. Doch dann verletzte sich die zehnfache Torschützin Helen Kammann und Scheeßel deckte Luisa Hahn kurz. „Das war für uns nicht zu stemmen. Sicher sind wir nicht durch diese Niederlage abgestiegen“, rechnete Gäste-Trainer Peter Bartniczak ab.

HSG Cluvenhagen/Langwedel - TSV Daverden 20:15 11:7). Viel schlimmer als die Niederlage wiegt für TSV-Trainer Marco Behrmann, dass Claudia Wahlers in der 20. Minute mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausschied. „Davon wurde die Partie überschattet. Wir sind schwer in Tritt gekommen, ließen Daverden aber wie beim Hinspielsieg wenig Luft“, erkannte HSG-Trainerin Svenja Vast. Nach dem 1:2 (15.) nahm das Vast-Team die Partie in die Hand und spielte ein 11:7 heraus. Nachdem Daverden auf 10:11 (37.) verkürzte, zog Cluvenhagen die Zügel straffer und nach dem 16:11 (51.) brannte bis zum Ende nichts mehr an. „Wir sind nicht durchschlagskräftig genug“, war die Niederlage für Daverdens Marco Behrmann keine Überraschung.

TB Uphusen - SG Achim/Baden 28:33 (14:14). Mit einem Arbeitssieg entschied die SG dieses Ortsduell für sich. „Nur unsere Defensive lässt echt zu wünschen übrig. Das sieht mir manchmal nach Hühnerhaufen aus“, kommentierte Gäste-Trainerin Anja Dumke. Verlassen konnten sich die Gäste dabei auf die treffsicheren Lena Meding und Helena Marks, die zusammen 21 Tore zum Auswärtserfolg beisteuerten. Uphusen Trainer Peter Hatje erkannte den verdienten Erfolg der Gäste an: „Die waren einfach cleverer und schneller.“ In seinem Team gefiel die durchsetzungsstarke Kreisläuferin Jaqueline Rebers, die zehnmal traf.

MTV Riede - HSG Mittelweser 18:22 (8:7). Ohne große Motivation verdarb ein schwacher Schlussspurt dem MTV den Traum vom Heimsieg. Das Team von Michaela Feldmann führte lange Zeit, doch drei verworfene Siebenmeter waren der Anfang vom Ende. · bjl/jho

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