MMA Artworks Turnier in Berlin: Achimer besiegt Marsal im Tamado-Finale

Kaczmareks Lowkicks sitzen

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Kehrten erfolgreich vom MMA Artworks Turnier aus Berlin zurück: Die Kämpfer des Tamado Achim mit Marvin Kaczmarek, Jannik Bleil, Headcoach Torsten Hass, Albert Felker und Niko Marsal (von links).

Achim - Sieg für Marvin Kaczmarek, Platz zwei für Niko Marsal und Rang drei für Jannik Bleil – so lautet die herausragende Bilanz der Mixed Martial Arts Kämpfer des Tamado Achim beim MMA Artworks Turnier in Berlin.

Gekämpft wurde jeweils in zwei Pools mit drei oder vier Teilnehmern. Die Erst- und Zweitplatzierten kamen ins Halbfinale. Jannik Bleil bestritt nicht nur den ersten Kampf des Tages in der Gewichtsklasse bis 71 kg, sondern auch den kürzesten. Er bezwang seinen Gegner nach 20 Sekunden mit Armbar und sicherte sich damit den Titel „schnellster Sieg des Tages“. Im zweiten Kampf verlor er nach Punkten, konnte dann den dritten Kampf wieder gewinnen und stand damit im Halbfinale. Dort musste er aufgrund einer Verletzung jedoch aufgeben und belegte Platz drei. Albert Felker gab sein Debüt im MMA. Er bestritt zwei sehr gute Kämpfe, musste sich aber seinen sehr erfahrenen Gegnern beugen.

Etwas spannender ging es in der Gewichtsklasse bis 84 kg zu, in der sowohl Marvin Kaczmarek als auch Niko Marsal in verschiedenen Pools starteten. Niko war zwar etwas schwerer, aber in Absprache aller Trainer durfte er dort antreten. Grund war sicherlich auch, dass es sein MMA-Debüt war. Er trainiert erst seit gut einem halben Jahr. Marvin gewann zunächst seinen ersten Kampf in drei Runden durch Punktsieg. Im zweiten unterlag er seinem Gegner und gewann dann Kampf drei durch Submission durch Armhebel. Damit qualifizierte er sich für das Finale.

Niko startete sehr aufgeregt in seinem ersten Kampf und verlor knapp nach Punkten. Danach besiegte er seinen Gegner durch Aufgabe mit einem sehr schönen Choke. Im dritten Kampf setzte Niko die Taktik seines Trainers Torsten Hass sehr gut um. In Runde zwei allerdings konterte der Gegner mit einer unerlaubten Technik zum Kopf, bei der er Niko verletzte und dadurch disqualifiziert wurde.

Damit hieß es im Finale dann „Tamado gegen Tamado“. Man hätte das sicher auch auswürfeln können, aber beide Achimer entschieden sich, den Sieg auszukämpfen und auch dem Publikum etwas zu bieten. Es war ein hartes Duell über drei Runden, bei dem sich Hass komplett heraus hielt. Allerdings lautete die Devise vorab: „Null Verletzung“. Letztlich entschied Marvin mit seinen starken Lowkicks in Runde drei das Rennen für sich.

„Insgesamt ein ausgezeichnetes Ergebnis“, resümierte Trainer Torsten Hass voller Stolz insbesondere auch für beide Newcomer.

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