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Ars Nova: Platz sechs bei Malinowski-Debüt

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Zum Schluss freute sich das A-Team der Ars Nova über den Sieg im kleinen Nienburger Finale.
Zum Schluss freute sich das A-Team der Ars Nova über den Sieg im kleinen Nienburger Finale. © Angelina Thranow

Verden – Diesmal reichte es für das A-Team der Ars Nova Verden in der 2. Bundesliga Latein nicht für das große Finale, aber zum Sieg im kleinen Finale und letztlich Platz sechs in Nienburg. Der Klassenerhalt dürfte der Mannschaft nicht mehr zu nehmen sein.

Fast zwei Monate Turnierpause hatten hinter den Mannschaften gelegen, als sie sich wieder trafen. Sieben Wochen, in denen an den Choreografien gefeilt, den Schwierigkeiten geübt und die Problemstellen ausgemerzt werden sollte.

Doch beim A-Team der Ars Nova kam es anders. Neben den Corona-Folgen, Isolationen und Quarantäne-Fällen, mit denen sicherlich alle Mannschaften zu kämpfen haben, kam auch noch Verletzungspech hinzu – ein gebrochener Arm, ein gebrochener Fuß sowie ein verletztes Hüftgelenk. Hinzu kam dann neben Corona-Fällen auch noch das Fehlen von Stammtänzer Niklas Curtius, der berufsbedingt die Saison nicht zu Ende tanzen konnte.

Insgesamt musste das Team in Nienburg auf über sechs Aktive verzichten, sodass kurzerhand zwei Wochen zuvor noch Timon Schnittker aus dem Formationsruhestand zurückgeholt wurde. Auf der Turnierfläche standen letztendlich nur noch zwei Paare in Originalbesetzung und -position. Trotz der Widrigkeiten hatte sich die Mannschaft vorgenommen, eine gute Leistung zu zeigen und einen schönen Turniertag zu erleben.

Cheries Malinowski: „Wurde wahnsinnig gut mitgenommen“

Auch für Debütantin Cheries Malinowski, die mit ihrem 2. Liga-Debüt gleichzeitig auch ihr Formationsturnierdebüt feiern konnte, bedeutete das nun, dass es Ernst wurde. Die Achimer Studentin hatte erst im Spätsommer mit dem Tanzsport angefangen und sofort ihre Leidenschaft für diesen Teamsport entdeckt: „Das Team hat mich wahnsinnig gut mitgenommen. Allen voran natürlich mein Tanzpartner, Cedric Bender, der mir auf der Fläche eine große Sicherheit gegeben hat. Beim Betreten der Turnierfläche war ich noch total nervös, aber als ich dort stand und unsere Musik hörte, habe ich mich einfach nur noch gefreut.“

Trotz einer guten Leistung konnte sich das A-Team in Nienburg aber nicht für das große Finale qualifizieren. In der Vorrunde spürte man noch einige Unsicherheiten in der Choreografie – vor allem die sogenannten Schwierigkeiten, akrobatische Figuren wie Pirouetten oder Roundabout, bereiteten dem Team noch einige Probleme in der ungewohnten Konstellation.

Christoph Zimmer mit Abschneiden zufrieden

In der Finalrunde konnten sich Ars Nova etwas steigern, sich knapp gegen das B-Team der TSG Bremerhaven durchsetzen und das kleine Finale gewinnen, sodass am Ende Platz sechs ertanzt wurde. Der Klassenerhalt ist dem Team um Kapitän Louis Felsch aber trotz des leicht verschlechtertem Ergebnisses kaum noch zu nehmen, „rein rechnerisch natürlich schon, aber das ist schon wirklich sehr unwahrscheinlich“. Christoph Zimmer, ebenfalls Kapitän, ergänzt: „Dieses Jahr müssen alle Teams ständig umstellen, improvisieren und neu konzipieren. Wer das am besten umsetzt, gewinnt oder liegt gut. Wir schlagen uns da ganz tapfer und freuen uns, wenn es am Ende dieser seltsamen Corona-Saison zum Klassenerhalt gereicht hat.“

Das Saisonfinale, Turnier Nummer fünf, steht am 23. April in Walsrode auf dem Plan. Alle Paare hoffen, dass bis dahin einige TänzerInnen wieder ins Training und die Mannschaft zurückkehren können, sodass zum Saisonschluss noch einmal das große Finale erreicht und eine souveräne Mannschaftsleistung gezeigt werden konnten.

Ergebnis aus Nienburg: 1. TSC Walsrode A 1 1 1 1 1, 2. Blau-Weiß Buchholz B 4 2 2 3 2, 3. TSC Blau-Gold Nienburg A 2 3 3 2 3, 4. 1. TSZ i. TK z. Hannover A 3 5 4 5 4, 5. TSA Creativ i. GVO Oldenburg A 5 4 5 4 5, 6. Team Ars Nova Verden A 6 7 7 6 6, 7. TSG Bremerhaven B 7 6 6 7 7, 8. Grün-Gold-Club Bremen C nicht angetreten.

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