Voltigierer mit Poldi Nordostdeutscher Junioren-Meister

Hülsener Arne Heers feiert den nächsten Titel

Voltigierer Arne Heers mit seinem Wallach Poldi im Stall.
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Erfolgs-Duo: Voltigierer Arne Heers holte auf Poldi den Nordostdeutschen Titel.

Hülsen – Lepido, Rufname Poldi, ist zwölf Jahre alt, von stattlicher Größe und hat Nerven wie Drahtseile. Das hat der Hannoveraner Wallach auch bei den Nordostdeutschen Meisterschaften der Voltigierer auf dem Landgestüt Redefin bewiesen, wo Arne Heers das Geschehen in der Wertungsklasse Junioren deutlich dominierte und den Titel errang.

Für den Hülsener war es fast ein Pflichterfolg unter Führung von Longenführerin und Mutter Anika Heers. Schließlich hatte der 15-jährige Bundesliga-Voltigierer erst im August den größten Sprung in seiner noch jungen Sportlerkarriere gemacht und bei der Weltmeisterschaft im französischen Le Mans mit seiner Partnerin Lily Warren die Goldmedaille im Pas-de-Deux gewonnen.

Manchmal kann er ein unglaublicher Sauzahn sein. Aber hier war er nur souverän. Wir sind sehr zufrieden mit ihm.

Longenführerin Anika Heers über Poldis Vorstellung

Dass auch Poldi wesentlichen Anteil am jüngsten Erfolg von Arne hat, ist jedoch unbestritten. „Manchmal kann er ein unglaublicher Sauzahn sein. Aber hier war er nur souverän. Wir sind sehr zufrieden mit ihm“, so Anika Heers. Längst nicht jedes Pferd könne mit dem Trubel auf einem Wettkampf umgehen, und Poldi habe – auch eine Folge von Corona – erst wenig Turniererfahrung sammeln können. Heers: „Er war erst zweimal mit zu bedeutenden Titelkämpfen. Und seine Premiere bei einer Norddeutschen Meisterschaft hatte ihm damals gar nicht gefallen.“

In Sachen Wettkampf ist in den kommenden Monaten aber ohnehin Pause angesagt, während das Training für Pferd und Sportler weitergeht. „Um Platzierungen wird erst wieder im nächsten Frühjahr gerungen“, erzählt Arne, der vermutet, dass für ihn die Wettkampfsaison Mitte Mai mit dem „Preis der Besten“ in Warendorf starten wird. Bis dahin wird er an einer neuen Kür und an neuen Übungselementen arbeiten, denn dafür fehlt während der Saison die Zeit. „Wir haben wir vor allem die Technik im Blick. Denn was im Winter nicht erarbeitet wird, lässt sich während der Turniersaison niemals ausgleichen“, fügt Anika Heers hinzu.

Von Christel Niemann

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