Armsener „nur“ auf Platz 18 bei Sprint-EM

Siedlitzkis Traum frühzeitig geplatzt

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Auch wenn Christian Siedlitzki noch ein beherztes Rennen lief, war der Zug zu den Spitzenplätzen bereits abgefahren.

Armsen - Auch wenn sich Christian Siedlitzki im Vorfeld der Triathlon Europameisterschaft im österreichischen Kitzbühel keinen großen Druck machen wollte, hatte sich der Armsener und gebürtige Österreicher in seinem Heimatland insgeheim schon etwas in der Altersklasse M45-49 über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 19,7 Kilometer Radfahren, 4,8 Kilometer Laufen) ausgerechnet.

Daher war Siedlitzki in Anbetracht der Tatsache, dass es für ihn am Ende nach 1:13,18 Stunden „nur“ zum 18. Platz reichte, auch etwas enttäuscht. „Nachdem die aktuelle Saison für mich bis dato so gut verlaufen ist, habe ich irgendwie natürlich schon in Richtung Podium geschielt. Aber irgendwie war heute nicht mehr drin. Letztlich bin ich froh, dass ich sturzfrei ins Ziel gekommen bin“, bilanzierte Siedlitzki gestern. Der Sieg ging an seinen Landsmann Albuin Schwarz, der in 1:07,28 Stunden fast sechs Minuten schneller war.

Voller Zuversicht in sein Heimatland gereist, gab es für den Armsener frühzeitig den ersten Nackenschlag. Denn pünktlich mit dem Startschuss der ersten Welle setzte in Kitzbühel Dauerregen ein. Zudem zeigte das Thermometer lediglich kühle 12 Grad an. „Am wärmsten war es da noch im Wasser“, schmunzelte der Armsener. Die Temperatur im Schwarzsee betrug 20,5 Grad, war daher der Neoprenanzug erlaubt. Mit 77 Athleten (insgesamt waren über 800 Triathleten am Start) zählte Siedlitzkis Altersklasse zu den Größten des Wettbewerbs. Schon das Schwimmen lief jedoch nicht optimal, büßte der Armsener schnell wertvolle Zeit auf die Spitze ein und ging nach 11:52 Minuten lediglich als 26. auf die folgende bergige Radstrecke. Da es weiterhin kräftig regnete, wurde das Radfahren zu einer heiklen Angelegenheit. Das galt insbesondere für die drei Steigungen, die teilweise bis zu 15% steil waren. „Aber auch die Abfahrten, die zum größten

„Ich bin froh, dass ich sturzfrei im Ziel bin“

Teil auf Nebenstraßen verliefen, hatten es in sich und waren schon gefährlich. Daher war es auch sehr schwer die Ideallinie zu halten. Teilweise musste man immer wieder das Tempo reduzieren, um einen Sturz zu vermeiden“, so Siedlitzki, der mit seiner Zeit von 38:39 Minuten hinter den eigenen Erwartungen blieb. „Dabei wollte ich auf dem Rad wertvolle Zeit wieder aufholen. Allerdings war das unter den Bedingungen nicht möglich und somit eine vordere Platzierung frühzeitig in weite Ferne gerückt.“ Dennoch ließ sich der Armsener danach nicht hängen und bewältigte die abschließenden 4,8 Kilometer mit der fünftbesten Laufzeit (17:53 Minuten) und sicherte sich damit noch einen Platz unter den besten 20 Teilnehmern in seiner Altersklasse.

kc

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