Landesliga: Morsums Trainer backt kleine Brötchen vor dem Derby / SG: Saisonende für Stoick

Anton: „Uns trennen Welten von Daverden“

Hoffnungsschimmer auf Seiten der HSG Verden-Aller vor dem Duell gegen Habenhausen: Oliver Schaffeld ist wieder zurück.

Verden - Vor der Osterpause bittet Handball-Landesligist TSV Daverden den TSV Morsum noch einmal zum Derby und will mit einem Sieg den zweiten Platz verteidigen. Die HSG Verden-Aller hat ebenfalls ein Heimspiel und steht im Kampf um den Klassenerhalt gegen Habenhausen schon unter Zugzwang. In Sulingen ist die SG Achim/Baden III gefordert.

TSV Daverden - TSV Morsum (Sbd., 17 Uhr). Ohne Hannes Wünsch (Sehnenabriss), Marin und Marcel Wrede (beide privat verhindert) geht das Team von Thomas Panitz ins Derby. „In Habenhausen wären wir schon fast ausgerutscht. Daher kann ich nur davon warnen, dass wir das Derby nicht auf die leichte Schulter nehmen“, hatte Daverdens Coach zuletzt ein intensives Gespräch nach der dürftigen Leistung beim ATSV. Funktioniert hätte dort lediglich die Defensive sowie Keeper Sören Schmincke. hätte funktioniert. „Wenn wir unsere Leistung abrufen, sind wir nur schwer zu schlagen“, ist Panitz überzeugt. Für Gerd Anton, der den Gegner als „in allen Belangen überlegen“ tituliert, lagen schon im Hinspiel Welten zwischen beiden Teams. „Sowohl körperlich als auch spielerisch hatte Daverden deutlich mehr zu bieten“, erwartet Morsums Trainer daher eine „Mordsaufgabe“ auf sein Team zukommen. Zumal die Leistungsträger Jannis Elfers und Michele Zysk noch lange nicht wieder bei hundert Prozent ihres Leistungsvermögens angekommen sind.

TuS Sulingen - SG Achim/Baden II (Sbd., 19 Uhr). Für SG-Linksaußen Dominik Stoick ist die Saison aufgrund einer Schambeinentzündung vorzeitig gelaufen. Darüber hinaus stehen auch die beiden Routiniers Florian Schacht (Wadenzerrung) und Tim Borm (Sehnenscheidenentzündung) nicht zur Verfügung. „Bislang konnten wir die Ausfälle immer kompensieren. Mal sehen, ob uns das weiter gelingt“, will sich SG-Trainer Karsten Krone vor dem Topspiel nach Ostern in in Daverden keinen Ausrutscher mehr erlauben.

HSG Verden-Aller - ATSV Habenhausen III (Sbd., 17 Uhr). Aktuell rangiert die HSG auf dem vorletzten Tabellenplatz. Von daher sollte unbedingt in eigener Halle gepunktet werden, zumal auswärts bis dato kein Blumentopf zu gewinnen ist. Außerdem werden die Verdener immer wieder vom Verletzungspech gebeutelt. Nur gut, dass Oliver Schaffeld das Training wieder aufgenommen hat und ein Einsatz damit nicht ausgeschlossen ist. Beim 17:25 im Hinspiel zeigte die HSG eine der schwächsten Auftritte. Schaffeld: „Das wollen auf jeden Fall besser machen.“ bjl

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