Kreisoberliga: Intschede lässt Tabellenführer lange zittern / HSG gewinnt 25:22 – aber Madina Zakarneh scheidet verletzt aus

Anina Dumke macht Achim/Badens Duselsieg im Derby perfekt – 24:23

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Schnupperte mit ihrem Team lange Zeit an einer großen Überraschung im Derby gegen Tabellenführer Achim/Baden: Intschedes zweifache Torschützin Antonia Rohlfs. ·

INTSCHEDE · Gleich drei Kreisderbys waren im Spielplan der Handball-Kreisoberliga der Damen vorgesehen. Doch das Spiel des überraschend stark gestarteten Aufsteigers TSV Daverden beim TSV Morsum II fiel aus und wird 10.

November nachgeholt. Spitzenreiter SG Achim/Baden gewann beim TSV Intschede genauso knapp wie Verfolger TSV Kirchlinteln beim MTV Riede. Nach dem zweiten Sieg fühlt sich die HSG Cluvenhagen/Langwedel in der Verfolgerrolle wohl.

TSV Intschede - SG Achim/Baden 23:24 (13:12). Dass dieses Derby ein Duell auf Augenhöhe werden würde, davon war im Vorfeld nicht auszugehen. „Ein Remis wäre sicher verdient gewesen. Aber ich mache der Mannschaft nach der geschlossenen Leistung keinen Vorwurf“, stimmte für Intschedes Coach Peter Bartniczak lediglich das Ergebnis nicht. SG-Trainerin Anja Dumke atmete tief durch: „Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen. Wir haben Intschede zwar nicht unterschätzt, aber unsere Deckung hat erst nach 50 Minuten richtig zugepackt.“ Im ganzen Spiel lag die SG lediglich dreimal vorne und beim finalen Treffer von Anina Dumke von Rechtsaußen war die Erleichterung auf Seiten der Gäste greifbar. Beim 13:17 (36.) zog Trainerin Anja Dumke die Auszeitkarte. „Ihr müsst als Mannschaft kämpfen“, lautete ihr Appell. Ihre Worte zeigten Wirkung. In der 52. Minute war beim 18:18 (52.) der Ausgleich geschafft. Kurz vor dem Ende vermochte auch Intschedes tapfere Torhüterin Bianca Rahlmann, sie spielte in den letzten acht Minuten mit einem verletzten Finger, den Siegtreffer der SG durch Anina Dumke nicht zu verhindern. „Wir sind glücklich und nehmen die Punkte gerne mit“, freute sich Achim/Badens Coach.

MTV Riede - TSV Kirchlinteln 16:17 (6:6).„Wir haben selber schuld. Kirchlinteln war zwar nicht stark, doch das hat trotzdem gegen uns gereicht“, ärgerte sich Riedes Trainerin Michaela Feldmann, die ihrer Keeperin Ines Sudholz eine starke Leistung bescheinigte. Gäste-Trainer Sven Aschmies gab zu: „Wir haben uns sehr schwer getan und uns dem gegnerischen Niveau angepasst.“ Dabei hatte sein Team in einer zähen Startphase ein 4:0 (15.) herausgeworfen. Danach kämpfte sich Riede bis zur Pause zum 6:6. Zu Beginn der zweiten Hälfte schien der Favorit dann einem sicheren Sieg entgegenzusteuern – 8:14 (40.). Für Aschmies war das größere Engagement und die bessere Einstellung für die klare Führung verantwortlich. Urplötzlich erwachte der MTV jedoch aus seinem Tiefschlaf. Mit dem Rücken zur Wand glichen die Gastgeberinnen zum 15:15 (56.) aus. Doch Rosalinde Flammann und Nadine Schröder stellten mit einem Doppelpack zum 17:15 – die Entscheidung.

HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf - HSG Cluvenhagen/Langwedel 22:25 (8:10). Teuer erkaufter Sieg für Cluvenhagen/Langwedel. Denn noch in der ersten Hälfte schied Außenspielerin Madina Zakarneh mit Verdacht auf Gehirnerschütterung aus. u diesem Zeitpunkt führte das Team von Trainerin Svenja Vast mit 8:5 (21.), ehe die Gastgeberinnen ausglichen – 8:8. Danach übernahm der Favorit wieder das Kommando und setzte sich nach dem 10:8 zur Pause bis auf 13:9 (36.) ab. Aber auch das brachte nicht die nötige Ruhe ins Spiel und beim 20:19 (51.) war wieder alles offen. Erst ein Doppelpack zum 22:19 beseitigte die letzten Zweifel. „Fast hätten wir uns selber geschlagen. Doch in Sachen Tempo waren wir wirklich gnadenlos überlegen“, freute sich Vast. · bjl

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