Oberligist TB Uphusen enttäuscht beim 1:1 gegen Wunstorf / Nur Dikollari trifft

Andre Schmitz: „Ich bin einfach nur erschrocken“

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Youngster Philip Schönewolf zeigte zwar einige gute Ansätze, muss sich an das hohe Tempo aber noch gewöhnen. ·

Von Kai CaspersUPHUSEN · Nach dem Pokalcoup über Regionalligist SV Meppen ist Fußball-Oberligist TB Uphusen ganz schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Im gestrigen ersten Heimspiel reichte es im Duell der Aufsteiger gegen den 1. FC Wunstorf nur zu einem 1:1 (0:0). Für Trainer Andre Schmitz war es sogar ein glücklicher Punktgewinn. Daher fand er im Anschluss auch deutliche Worte. „Ich bin einfach nur erschrocken über die Leistung meiner Mannschaft. Das war viel zu wenig.“

Alles, was die Uphuser am Mittwoch noch ausgezeichnet hatte, war gestern wie weggeblasen. „Wir haben nie richtig in die Zweikämpfe gefunden und waren zudem nicht konzentriert genug bei der Sache. Von daher kann ich mit dem Saisonstart auch nicht zufrieden sein, da ich mir eigentlich mindestens vier Punkte ausgerechnet hatte“, wollte Schmitz auch das Spiel gegen Meppen nicht als Ausrede gelten lassen.

Von Beginn an lieferten sich beide Teams eine Partie, in der es vor allen Dingen an einem fehlte – dem Tempo. Nur selten gab es einmal gelungene Aktionen auf Seiten des TBU, da es vor allen Dingen an der nötigen Abstimmung fehlte. Und wenn dann doch einmal ein Ball den Weg in die Spitze fand, wurde Youngster Philip Schönewolf noch entscheidend am Abschluss gehindert (2./10.). Aber auch von den Gästen war nicht viel zu sehen. Sehr zum Ärger von Trainer Jens Ullmann. „Bei uns hat es komplett an der nötigen Körperspannung gefehlt. Zudem hat sich keiner an die Absprachen gehalten, sondern jeder nur sein eigenes Ding gemacht. Daher kann ich mit dem Punkt auch ganz gut leben. Obwohl wir gegen Ende deutlich mehr zuzusetzen hatten.“ Der erste Warnschuss der Gäste erfolgte in der 17. Minute, als Daniel Boateng alleine aufs Uphuser Tor zulief, aber seinen Meister in Keeper Bastian Rosilius fand. Pech hingegen für den aufgerückten TBU-Innenverteidiger Mateusz Peek, dessen Nachschuss in der 31. Minute gerade noch geblockt wurde.

Perfekter Auftakt für die Gastgeber indes in der zweiten Hälfte. Nach einem langen Ball von Benjamin Titz nahm Goalgetter Saimir Dikollari den Ball gekonnt mit der Brust an und vollendete trocken zum 1:0 (47.). Allerdings sorgte das nicht für zusätzliche Sicherheit im Uphuser Spiel. Im Gegenteil. Fortan war kaum noch ein geordneter Spielaufbau zu erkennen. Hinzu kam, dass die sich bietenden Kontermöglichkeiten fahrlässig vergeben wurden. 20 Minuten vor dem Ende wirkten die Gastgeber dann völlig platt und leisteten sich in der 75. Minute einen dicken Fehler in der Hintermannschaft, den Schirrmacher mit dem 1:1 bestrafte. Danach begann das große Zittern, hätte Tobias Alker direkt im Anschluss das 1:2 erzielen können. Drei Minuten vor dem Ende rettete der Innenpfosten dann für den bereits geschlagenen Rosilius, ehe Saimir Dikollari quasi im Anschluss das Siegtor auf dem Silbertablett serviert wurde. Doch er scheiterte aus fünf Metern an FC-Torhüter Tobias Schiller. Allerdings wäre ein Sieg des TBU dann auch des Guten zu viel gewesen…

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