Altherrensupercup: Chance aufs Weiterkommen / Oyten und Verden in Trostrunde / Riesenstimmung

Danylyszyn treibt TSV Etelsen voran

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Hielt seinen TSV Etelsen mit zwei Toren im Rennen: Stefan Danylyszyn (am Ball), hier im Match gegen Lünten.

Oyten - Von Ulf von der Eltz. Grandioser Auftakt des Deutschen Altherrensupercups Ü32 in Oyten und den umliegenden Spielstätten: Allein auf der TVO-Anlage tummelten sich am Freitagabend bei Kaiserwetter über 900 Zuschauer und machten eine Riesenstimmung. „Die laufen hier mit Trommeln und Trompeten rum – was für eine Resonanz“, kam Mitorganisator Frank Wiesenmüller aus dem Staunen nicht heraus.

Sportlich verlief das Jubiläums-Event aus Sicht der drei Clubs aus dem Kreis Verden für den TSV Etelsen am besten. Die Elf um Andre Koopmann verlor zwar das erste Match gegen einen bärenstarken OSC Bremerhaven 0:1, steigerte sich dann aber immens. Dem 0:0 gegen den SV GW Lünten folgte ein 3:0-Erfolg über den FC Sexau. Jetzt muss nur noch ein Sieg im letzten Gruppenspiel am Sonnabend (10 Uhr) gegen den VfB Hermsdorf her und der Kreismeister zieht in die K.o.-Runde der besten 24 Teams ein.

„Im Auftaktspiel waren wir noch zu ängstlich, die Bremerhavener haben uns mit ihren vielen technisch versierten Südländern mächtig unter Druck gesetzt“, meinte Koopmann. Er selbst leitete das 0:1 durch einen Fehlpass im Mittelfeld ein, der anschließende Schuss aus 18 Metern wurde auch noch abgefälscht. Lünten, bis dahin noch ohne Spiel, drängte die Schlossparkkicker hinten rein, war das bessere Team – aber Etelsen rettete ein torloses Remis über die Runden.

Dann folgte der große Auftritt des Stefan Danylyszyn: Nachdem seine Elf den FC Sexau sofort aggressiv eingeschnürt hatte, legte der Goalgetter mit zwei Buden eine 2:0-Führung vor. Den dritten Treffer für die Blau-Weißen markierte dann Gezim Kelani zum hoch verdienten 3:0-Triumph. Auch Koopmann schwärmte von der einmaligen Stimmung auf dem Platz in Bierden: „Geile Sache, was muss dann erst in Oytens Zentrale los sein…“

Dort konnte auch die Tatsache, dass der TVO im ersten Teil der Vorrunde ohne Treffer bleib, der Super-Atmosphäre keinen Abbruch tun. Die Gastgeber verloren jeweils 0:1 gegen den MSV Börde Magdeburg sowie den SV Wahlstedt und trennten sich von der SG Hemsbach 0:0. Damit hat der TVO im letzten Gruppenspiel am Sonnabend (10 Uhr) gegen SSV Vimaria 91 Weimar keine Chance mehr aufs Hauptfeld und führt das Turnier in der Trostrunde zuende.

Ebenso wie der FC Verden 04, der an der Pestalozzihalle kurzfristig für Hertha BSC nach deren Absage eingesprungen war. „So ist auch unsere Zielsetzung von vornherein nicht hoch gewesen. Wir freuen uns, dass wir dem Veranstalter helfen können, das Feld voll zu behalten“, ließ sich auch Florian Kastens mit seinem Team von der Stimmung anstecken. 0:0 hieß es gegen SV Fortuna Großschwabhausen, „das einzige Spiel, das wir hätten gewinnen können“, wie Kastens meinte. Er selbst vergab eine große Chance. Gegen den Hamburger Meister TSV Sasel verloren die Allerstädter 0:2 mit einem Traumtor aus 18 Metern in den Winkel. Im letzten Match gab es gegen körperlich überlegene Kicker des FC Pommern Stralsund beim 0:3 nichts zu holen. Kastens: „Die Hitze machte uns doch sehr zu schaffen.“ Den Ehrentreffer vergab Waldemar Kaiser. Ziel für die Trostrunde bleibt für die Verdener ein eigener Treffer am Sonnabend gegen die SG Sonnenhof Großaspach (10 Uhr).

Umlagerte Prominenz zeigte sich auf der Oytener Anlage an der Stader Straße: Der Bremer Bundesliga-Schiedsrichter Peter Gagelmann, der auch die Auslosung für diese zehnte Auflage durchgeführt hatte, genoss das Ambiente und gab fleißig Autogramme.

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