Altersklassensiege bei Beeke-Duathlon in Scheeßel / Morsumerin Gesamtsiebte / Armsener auf dem neunten Rang

Thalmann gelingt Formtest – Siedlitzki die EM-Generalprobe

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Altersklassensieg in Scheeßel gefeiert: Maren Thalmann.

Morsum/Armsen - Mit Siegen in ihren Altersklassen kehrten die Ausdauerathleten Maren Thalmann (Morsum) und Christian Siedlitzki (Armsen) vom Beeke-Duathlon aus Scheeßel zurück. Thalmann sah den Start unter den fast 200 Konkurrenten, die 5 km Lauf, 20 km Rad und 5 km Lauf absolvierten, als Formtest. Sie hatte im Winter reichlich Verletzungspech gehabt, zog sich beim Mountainbiken einen Rippenbruch zu. Chronische Achillessehnenbeschwerden machen ihr noch immer zu schaffen: „An Tempotraining beim Lauf war bisher gar nicht zu denken, wenn ich denn überhaupt laufen konnte.“

Bei sehr starken Böen lief die Morsumerin die ersten 5 km in flotten 23:21 Minuten, ohne zu ahnen, was auf der Radstrecke auf sie zukommen würde. Bei den Wendepunkten hatten alle mit den starken Sturmböen zu kämpfen. „Manche Fahrer vor mir machten einen richtigen Satz zur Seite, wenn sie von einer Böe erfasst wurden. Ich selbst hatte das Gefühl, die ganze Zeit in Schräglage gefahren zu sein. Ich war dann eigentlich nur froh, dass mir nichts passiert ist, denn es gab auch einen schlimmen Sturz“, so Thalmann. Nach 44:39 Minuten wechselte sie zum abschließenden Lauf, der dann nicht mehr ganz so flott war (26:38). Die Morsumerin beendete den Wettkampf als Gesamt-Siebte und Siegerin in ihrer DW 45 in 1:34:39 Stunden: „Das war weitaus mehr , als ich zu diesem Zeitpunkt erwartet hatte. Ich bin sehr froh, dass ich gerade bei einem Duathlon so ein Ergebnis abliefern konnte. Denn der Triathlon mit Schwimmen liegt mir halt mehr.“

Für Christian Siedlitzki im Trikot der SG Findorff-Bremen war es die Generalprobe für die Duathlon-EM Ende April im spanischen Alcobendas. In seinem qualitativ stark besetzten Feld benötigte der spätere Sieger Max Schröder (Tri Team Hamburg) für die ersten 5 km nur unglaubliche 15:19 Minuten. Es folgte sein Vereinskollege Philipp Herber (15:46) vor Robert Kores (16:14). Siedlitzki selbst fühlte sich nach den vielen Radkilometern der Vorwochen nicht so spritzig. Trotzdem waren für den 13. die 16:57 Minuten durchaus zufrieden stellend.

Mit der achtbesten Radzeit fuhr der Armsener auf Rang neun. Da machte sich das viele Training schon bemerkbar. Den Platz behauptete Siedlitzki mit der sechstbesten Zeit bei den zweiten 5 km, er verkürzte den Rückstand zum Dritten auf 1:30 Minuten. Seine Altersklasse gewann er mit sieben Minuten Vorsprung in 1:10:27 Stunden. Gesamtsieger wurde Max Schröder (1:05:55) vor Philipp Herber (1:06:37) und Frank Reimann (1:08:58). Siedlitzki war sehr zufrieden: „Ich bin auf dem richtigen Weg.“

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