Aller-Weser-Reiterin in Neumünster mit Niagara und Siempre Salsa vorne

Mynou Diederichsmeier jubelt über Doppelsieg

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Mynou Diederichsmeier und die zehnjährige Stute Siempre Salsa wurden in Neumünster in einer Springprüfung der Kl. S* Zweite.

Verden - Gut in Form waren die Springreiter Mynou Diederichsmeier (RV Aller-Weser) und Hilmar Meyer (Morsum) beim internationalen Reitturnier „Holstein International“ in der Holstenhalle in Neumünster. Während Mynou Diederichsmeier in einer Springprüfung der Kl. S* sogar den ersten und zweiten Platz belegte, reichte es für Hilmar Meyer in anderen schweren Springprüfungen zu mehreren sehr guten Platzierungen.

In einer Springprüfung der Kl. S* feierte Mynou Diederichsmeier mit ihrer zwölfjährigen Stute Niagara (0/60,00) und ihrer zehnjährigen Stute Siempre Salsa (0/60,71) gleich einen Doppelsieg. Sie ließ dabei in er stark besetzten Prüfung 68 Reiterinnen und Reiter aus dem In- und Ausland hinter sich, unter anderem solche Cracks wie den Schweden Rolf-Göran Bengtsson, Derbysieger Sören von Rönne und Lokalmatador Andreas Ripke.

In einer Zwei-Phasen-Springprüfung mit Hindernissen bis zu einer Höhe von 1,30 Meter blieb Mynou Diederichsmeier auf ihrem 13-jährigen Hannoveraner Fuchswallach Goldstar fehlerfrei und belegte am Ende unter 80 Startern den fünften Platz. Noch besser lief für das Duo in einer internationalen Zeitspringprüfung Kl. S*. Mynou Diederichsmeier und Goldstar wurden in 51,01 Sekunden Dritte hinter Esther Forkert (RC Rosenbusch Oberneuland) auf der schnellen Hannoveraner Stute Esperanza (45,66) und Philip Houston (RST Leichlingen/Witzelden) auf Kenalla (48,04).

Großes Pech hatte die amtierende Landesmeisterin dagegen im „Großen Preis von Neumünster“. Sie blieb auf ihrer Stute Niagara im Umlauf zwar fehlerfrei, verpasste aber das Stechen, weil sie sich einen Zeitfehler einhandelte. Dadurch reichte es für Mynou Diederichsmeier im „Großen Preis“ nur zu Rang 13.

Der Morsumer Hilmar Meyer, der seit fast drei Jahren für den RuFV Schwarme startet, wurde in zwei schweren internationalen Springprüfungen jeweils Dritter. Im Finale der Mittleren Tour führte Meyer auf dem achtjährigen Oldenburger Wallach Salto de Fee nach einer fehlerfreien schnellen Runde im Stechen lange das Klassement an, musste sich am Ende aber mit Platz drei hinter Thomas Voß (RFV Höllnhof Schülp) auf Carin (0/33,46) und Dirk Schröder (RFV Eichengrund Lentföhrden) auf Clearly zero (0/34,45) begnügen. Ebenfalls Dritter, jedoch auf dem 14-jährigen Westfalenhengst Christoph Columbus, wurde Hilmar Meyer in einer internationalen Zeitspringprüfung der Kl. S*. Hier musste er sich im Feld der 55 Starter in 46,75 Sekunden knapp dem Zevener Josch Löhden auf Rolling Stone (45,80) und dem Ueterser Rasmus Lüneburg auf Caspar (46,60) geschlagen geben.

In einer Zwei-Phasen-Springprüfung wurde der Morsumer auf Salto de Fee (0/21,45) Achter. Hier waren insgesamt 80 Reiterinnen und Reiter aus dem In- und Ausland am Start.

jho

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