Alle vier Bassener Tore beim gestrigen 4:1-Erfolg erzielt / Moffat: „Das ist perfekt gelaufen“

Florian Thiel verprügelt Elbmarsch

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Trifft hier für den TSV Bassen zum wichtigen 1:0 gegen Eintracht Elbmarsch: Florian Thiel, der danach noch drei weitere Buden folgen ließ und damit unumstrittener „man of the match“ beim 4:1-Erfolg war.

Bassen - Von Frank von Staden. „Perfekter hätte es einfach nicht laufen können“, strahlte gestern Nachmittag Bassens Innenverteidiger Mark Moffat nach dem 4:1 (2:0)-Überraschungscoup des Landesliga-Neulings daheim gegen Eintracht Elbmarsch, das sich letztlich mit diesem Ergebnis noch gut bedient gefühlt haben musste. Überragender Mann auf dem Platz war Stürmer Florian Thiel, der alle vier Tore der Grün-Roten erzielte.

Elbmarschs völlig niedergeschlagener und fast ratlos wirkender Trainer Sven Timmermann suchte nach Antworten – und fand dann auch nach längerem Nachdenken welche: „Bassen hat uns mit den einfachsten Mitteln geschlagen, wir haben nichts dagegenzusetzen gehabt. Eigentlich müssen wir führen, nutzen aber unsere Chancen nicht, bekommen nach einem eklatanten Fehler und einem Sonntagsschuss zur Halbzeit ein 0:2 – und müssen am Ende froh sein, dass es nach der Pause nicht noch mehr als nur noch zwei weitere Gegentore werden. Wir haben derzeit zwar viele Verletzte, doch es gibt mehrere Gründe für diese desolate Leistung gegen einen Gegner, den wir in Normalform einfach schlagen müssen. Das aber klären wir intern.“ Auch Bassens Coach Marco Holsten zeigte sich leicht überrascht ob der Deutlichkeit des Sieges: „Wir haben zwar gewusst, das Elbmarsch hinten anfällig ist – aber so? Wir hatten Glück, dass die Gäste im ersten Durchgang nur Pfosten und Latte trafen, nach dem 3:0 war dann die Messe gelesen.“

Bereits nach fünf Minuten durften die Grün-Roten erstmals jubeln, als der starke Fikret Karaca den Ball eroberte und Thiel danach knallhart abschloss. Die ersten 20 Minuten gehörten eindeutig dem Aufsteiger, danach aber fing sich der Gast und verbuchte drei, vier sehr gute Chancen, die er aber nicht zu nutzen wusste. Wie man es macht, zeigte Florian Thiel, der aus dem Nichts das Leder in die Maschen schlenzte (37.).

Nach der Pause öffnete der Gast dann etwas, schob weiter nach vorn und rannte letztlich in fünf, sechs brandgefährliche Konter der Hausherren. Am Ende wusste dann aber nur Florian Thiel seine Möglichkeiten zu nutzen. Einmal münzte er ein Zuspiel von Jörn Kaib um (77.), dann führte ein Solo-Lauf zum 4:0 (86.). Ergebniskosmetik war da nur noch Christian Spills 1:4 (88.). „Ich kann mich nicht erinnern, schon einmal vier Buden gemacht zu haben – außer im Training“, grinste Thiel, den sie in Bassen nur Flo rufen. Nun, gestern wütete er eher wie ein Elefant im Elbmarscher Porzellanladen!

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