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Alexa Stais gewinnt Hagener Grand Prix

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          Alexa Stais. Archi
          Alexa Stais. Archi © Wächter

An diesem Wochenende fanden zahlreiche Springturniere mit Beteiligung der Reiter und Reiterinnen aus dem Kreis Verden statt. Den größten Erfolg landete aber Alexa Stais in einem internationalen Springen in Hagen a.T.W. Mit Lucato Mad Jo holte sie sich den Sieg im Grand Prix.

Verden – Der Hof Kasselmann lud an diesem Wochenende zu seiner internationalen Turnierserie unter dem Motto „Horses & Dreams meets Canada“. Mit dabei war auch Alexa Stais aus Thedinghausen, die für Markus und Meredith Michaels-Beerbaum mit ihrem Lucato Mad Jo (Ludwigs As x MV Stakkato) Dritte im CSI2*, einer Vorprüfung für den Grand Prix am Sonntag, wurde. Gemeinsam mit dem neunjährigen Hannoveraner Wallach zeigte die für Zypern startende Reiterin eine fehlerfreie Vorstellung und schnappte sich somit die nächste internationale Platzierung, die Vorbereitung für das Finale, den Preis der Landrover Deutschland GmbH. In diesem entscheidenden Springen am letzten Turniertag drehten Alexa Stais und Lucato Mad Jo nämlich richtig auf und schnappte sich den Sieg in diesem mit mehr als 40 internationalen Paaren stark besetztem Feld. Zunächst zeigten die beiden schon im ersten Durchgang eine fehlerfreie Vorstellung. Im Stechen allerdings flog Lucato Mad Jo unter der feinen Hand seiner Reiterin nur so durch den Parcours und holte sich diesen Erfolg mit einem Vorsprung von einer Zehntelsekunde.

„Für Lucato Mad Jo war es der erste Sieg in einem Grand Prix. Auf so einem Turnier wie dem Horses & Dreams zu gewinnen ist unbeschreiblich, wir haben uns sehr gefreut“, erklärte Alexa Stais nach diesem sensationellen Erfolg.

In Westercelle gewann außerdem noch Nano Healy, der am Stall von Hilmar Meyer in Morsum beschäftigt ist, mit dem fünfjährigen Oldenburger Wallach Chalero (Chacoon Blue x MV Silvio) eine Springpferdeprüfung der Klasse A**, die für vier- bis sechsjährige Pferde ausgeschrieben war. Das Duo, das zuvor ein Level tiefer den Sieg nur ganz knapp verpasst hatte, erhielt eine Wertnote von 8,40. Am zweiten Turniertag präsentierte der Ire Cea (Chacco’s Son x MV Ludwigs AS) im S*-Springen für sieben- bis neunjährige Nachwuchspferde. Nach einem fehlerfreien Umlauf belegte Nano Healy und die achtjährige Hannoveraner Stute Platz zwei. Im A**-Springen kam Linnea Heemsoth zu ihrem nächsten Sieg. Die junge Reiterin war mit ihrem Pony Midnight wieder einmal die Schnellste im Parcours. Am Folgetag sicherte sich Hilmar Meyer mit dem elfjährigen Oldenburger Hengst Come and Fly (von Cornet Obolensky) den Sieg im S*-Springen. Der erfahrene Reiter und der auffällige Schimmel waren fast zwei Sekunden schneller als Nano Healy und Cera. Der Ire konnte sich aber mit seinem zweiten Pferd, dem elfjährigen Hannoveraner Quintus (Quaid x MV Nobre) noch Platz vier schnappen. Danach belegte Nano Healy mit Cera noch den dritten Platz in einem weiteren Springen der Klasse S* mit Stechen.

Im Punktespringen auf M**-Level belegte außerdem noch Bettina Bemmann (RV Aller-Weser) mit ihrem Hannoveraner Wallach Lux (Laith x MV Prestige Pilot) Platz sechs. Ebenfalls im Punktespringen, aber auf S*-Niveau, erfolgreich war Marie Baumgart vom RV Aller-Weser, die mit dem zehnjährigen Cinimini (Clinton x MV Accodetto) Fünfte wurde. Linnea Heemsoth holte mir ihren beiden Ponys abschließend noch einmal Platz zwei und drei im A*-Springen.  

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