Eines der besten deutschen Hindernispferde startet auf „neuer“ Galopprennbahn

Alanco der Star in Verden

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Auch dabei: Torsten Reineke.

Verden - Von Jürgen HonebeinMit dem zwölfjährigen Wallach Alanco kommt morgen beim Verdener Galopprenntag ein Vollblüter an den Start, der schon über 125 000 Euro gewonnen hat und zu den besten deutschen Hindernispferden zählt. Der Wallach aus dem hannoverschen Stall Steintor wird im Hinblick auf bevorstehende Aufgaben über Sprünge in Verden in einem Amazonenreiten über 2400 Meter laufen, um in diesem Flachrennen seine Kondition weiter zu verbessern.

Nach den umfangreichen Umbaumaßnahmen an der Verdener Galopprennbahn werden sich ab 14 Uhr die Startboxen öffnen. „Mit der Resonanz der Trainer und Besitzer sind wir sehr zufrieden. Auf die Zuschauer warten acht spannende Flachrennen und auch das Rahmenprogramm mit Ponyreiten und Oldtimerautos kann sich durchaus sehen lassen“, fiebert nicht nur Vorsitzender Kurt-Henning Meyer dem Renntag entgegen.

Gleich im ersten Rennen des Tages sollte der Cluvenhagener Amateurrennreiter Raoul Johannes Dygas gute Chancen mit der siebenjährigen Stute Belle Syrienne haben, die sich im Besitz und Training bei Simon James Stokes auf dem Gestüt Fährhof (Sottrum) befindet. Stokes sattelt das erste Mal in Verden einen Vollblüter. In einer anderen Prüfung über 1850 Meter möchte Janine Beckmann (Sassenberg/Westf.) mit dem sechsjährigen Wallach Wheredreamsare ihren Sieg von vor vier Wochen in Karlsruhe wiederholen, doch die acht Gegner werden es ihr nicht leicht machen. Vor allen Dingen der Dortmunder Trainer Uwe Stoltefuß scheint mit der Stute Perdona gut gerüstet zu sein, doch auch der Oytener Trainer Torsten Reineke rechnet sich mit Aprilio, der allerdings eine längere Pause hinter sich hat, durchaus einiges aus.

Überhaupt sind die hiesigen Trainer in Verden stark vertreten. Ob Elfi Schnakenberg (Blender-Jerusalem), Pavel Vovcenko, Martina Grünewald (beide Achim), Torsten Reineke (Oyten), Maria Klein (Eystrup) oder Heinrich Nienstädt (Bahlum), alle wollen versuchen gegen die auswärtige Konkurrenz aus Köln, Dortmund, Gelsenkirchen, Hannover oder Magdeburg zu bestehen. Einige Pferde an den Start schickt Trainer Rudi Storp. Der Beelener ist seit vielen Jahren in Verden erfolgreich und zählt inzwischen zu den Besten seiner Zunft in ganz Deutschland. Das gilt auch für Trainer Dominik Moser, der seine zur Zeit über 50 Vollblüter aus verschiedenen großen Gestüten in Schneverdingen auf die Rennen vorbereitet. Moser ist erstmals in Verden dabei und sattelt mit Ever a Lady, Ever a Dream und Ascot drei aussichtsreiche Kandidaten. Und noch ein Altmeister der Trainerzunft muss hier erwähnt werden. Der Hannoveraner Otto-Werner Seiler hat als Trainer und Besitzer des Stalles Steintor schon unzählige Sieger in Verden gesattelt. Mit dem bereits erwähnten Wallach Alanco schickt er in dem mit neun Pferden sehr gut besetzten Amazonenreiten einen Vollblüter aus der Zucht des unvergessenen und viel zu früh verstorbenen Friedrich Hüner (Visselhövede) an den Start. Alanco gewann im vergangenen Jahr unter anderem in Strömsholm bei Malmö die schwedische „Grand National“ über 4500 Meter, eines der schwersten Hindernisrennen der Welt.

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