Ottersberg morgen gegen Bückeburg / Sammrey: „Vorbereitung für die Katz“

Aktas oder Murati – oder gar zwei Spitzen in Startelf?

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Meldete sich mit Fieber krank – sein Einsatz gegen Bückeburg ist fraglich: Ottersbergs Mittelfeld-Allrounder Alexander Arnhold.

Ottersberg - Das wird ein richtiger Kaltstart für Fußball-Oberligist TSV Ottersberg: Morgen (15 Uhr) erwartet die Sammrey-Elf den VfL Bückeburg zum ersten Pflichtspiel des Jahres 2014.

Kaltstart, weil die Vorbereitung für die Wümme-Kicker miserabel verlief. „Sie war eigentlich für die Katz“, wählt Axel Sammrey deutliche Worte. Der Trainer, ohnehin ein Feind von langen Pausen, konnte zahlreiche Akteure wegen Verletzungen, Krankheiten oder aus beruflichen Gründen nicht einsetzen. Konsequenz: „Da müssen wir uns die Fitness halt in den Punktspielen holen. Ich bin froh, dass es endlich richtig losgeht.“

In den vergangenen fünf Wochen misslang fast jeder Test – da taugte sogar das 2:1 am Mittwoch gegen Landesligist MTV Soltau zum Stimmungs-Aufheller. „Zumindest haben wir in der zweiten Halbzeit keine Chancen mehr zugelassen, das ist schon ein Hoffnungsschimmer“, so Sammrey. Für die 2:0-Führung sorgten Alexander Arnhold und Bekim Murati, mit dem Pausenpfiff kassierte Ottersberg per Strafstoß das 2:1.

Den morgigen Gast beobachtete der Coach beim 0:0 vor Wochenfrist gegen Rotenburg: „Da lief auch noch nicht viel zusammen. Aber das Team hat den Vorteil, schon zwei Punktspiele absolviert zu haben.“ Dabei war immerhin auch ein 2:2 gegen Spitzenreiter FT Braunschweig heraus gesprungen. Neue Erkenntnisse gab es für Sammrey nicht: „Bückeburg pflegt weiter das Spiel mit langen und hohen Bällen auf Stürmer Bremer. Es kommt viel auf die schnelle Außen Köhnemann und Wersing an.“ Klare Ansage an seine Grün-Weißen: „Auf die Konter gilt es aufzupassen.“

Vor dem gestrigen Abschlusstraining wollte Sammrey noch keine konkrete Startelf nennen. Zum einen meldete sich Arnhold mit Fieber krank – Einsatz fraglich. Zum anderen hat Alexander Huhn eine längere Pause hinter sich. Ansonsten stehen alle Stammkräfte bis auf Stefan Denker zur Verfügung. Der Sechser befindet sich nach OP ab beiden Patellasehnen noch im Aufbau. Neuzugang Gawronski brach die bisher letzte Einheit mit Knieverletzung ab.

Apropos Neuzugang: Ob Sammrey seinen Angreifer Bekim Murati ins Rennen schickt, will er kurzfristig entscheiden: „Bisher haben wir ja immer mit nur einer Spitze gespielt.“ Die hieß meistens Ömer Aktas. Alternativen also für die morgige Startelf: Mit Aktas oder mit Murati – oder sogar mit beiden Stürmern. · vde

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