Mit Akribie und Leidenschaft

Oytens A-Jugend stellt sich erneut dem Abenteuer Bundesliga

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Freuen sich auf die Bundesliga, von links: Co-Trainer Sören Blumenthal, Timon Timmermann, Bjarne Niemeyer, Jonas Lüdersen, Dimo Möller, Hannes Grittner, Leonard Fischer, Johannes Seliger, Niko Korda und Trainer Thomas Cordes.

Oyten - Von Björn Lakemann. Mit Akribie und Leidenschaft geht die A-Jugend der TV Oyten Vampires ihr zweites Jahr in der Handball-Bundesliga an. Für Thomas Cordes, der bereits seit fünf Jahren den Trainer-Taktstock beim TVO schwingt, dürfte vor allem die Erfahrung vieler seiner Spieler aus der vergangenen Saison in der Beletage ein entscheidender Faktor werden.

„Ich gehe davon aus, dass die Liga in dieser Saison nicht schwächer geworden ist. Sicher bin ich zudem, dass wir in der Deckungsarbeit und auch im Tempospiel mindestens einen Schritt nach vorne gemacht haben“, glaubt der Ottersberger Cordes an seine Mannschaft. In dieser wurden unter anderem die altersbedingten Weggänge der Führungsspieler Malte Meyer und Noah Dreyer (beide zum Oberligisten SG Achim/Baden) mehr als adäquat aufgefangen. 

Mit Joost Sanders kam ein Linkshänder mit Gardemaß vom TvdH Oldenburg und auch die Verpflichtung von Keeper Dimo Möller, der mit Doppelspielrecht für die HSG Heidmark ausgestattet ist, dürfte sich auf lange Sicht für die Vampires bezahlt machen. „Beide gehören dem jüngeren Jahrgang an und können somit auch in der kommenden Saison noch A-Jugend spielen“, waren beide Akteure Wunschspieler von Cordes. 

Gleichwohl ist Oytens Trainer davon überzeugt, dass er seinen aktuellen Kader breit und flexibel aufgestellt hat. Auch Niko Korda, der vom Bundesliga-Nachwuchs SC DhfK Leipzig zurück in die norddeutsche Ebene zurückkehrt, hat sein handballerisches Können schon unter Beweis gestellt. „Schade, dass wir den gemeinsamen Weg in Leipzig nicht fortführen können. Aber um sein Potenzial vollends abrufen zu können, muss er sich wohlfühlen“, hat Oytens ehemaliger Co-Trainer Lennart Lingener Korda schweren Herzens wieder ziehen lassen.

Neuverpflichtungen kommen aus den eigenen Reihen

Beim TV Oyten kommt das eigentliche Pfund der Neuverpflichtungen aus der eigenen B-Jugend. Mit den hoffnungsvollen Johannes Seliger, Bjarne Niemeyer, Leonhard Fischer, Timon Timmermann sowie Keeper Jonas „Jones“ Lüdersen stößt ein Quintett zum Kader und sorgt damit für frisches Blut. Das Jahr Bundesliga-Erfahrung tat allen Beteiligten gut, sollte helfen den nächsten Schritt zu machen und sich spielerisch weiterentwickeln. 

So waren Lüdersen, Seliger oder Niemeyer bereits in der Vorsaison im ersten Oytener Bundesligajahr aktiv. „Mit den Neuverpflichtungen und dem eigenen Nachwuchs sollte es eigentlich gelingen, dass wir uns tabellarisch weiter entwickeln“, ist Thomas Cordes überzeugt. Wohin die Reise am Ende letztlich gehen soll – darauf wollte sich Oytens Trainer nicht festnageln lassen. 

Nur so viel: „Wir wollen uns im Gegensatz zum vergangenen Jahr schon steigern.“ Da belegte der Vampires-Nachwuchs bekanntlich den zehnten Rang, sodass eine einstellige Platzierung das anvisierte Ziel sein wird.

Ein Derby steht gegen die SG HC Bremen-Hastedt an

In der wichtigen Auftaktbegegnung fährt der Tross des TVO erneut zum 1. VfL Potsdam 1990. „Im Gegensatz zur vergangenen Saison wollen wir dort sofort die ersten Punkte einfahren“, baut Cordes auf die Stärke seiner Mannschaft. Zu richtigen Derbys kommt es jetzt mit der SG HC Bremen-Hastedt, bei denen der TVO in seinem dritten Match anzutreten hat. Dabei ist dies bereits der dritte Auswärtsauftritt der jungen Saison. 

Das hat seinen einfachen Grund: Im eigentlichen ersten Heimauftritt gegen den Nachwuchs des Deutschen Meisters SG Flensburg-Handewitt wäre Abwehrchef Timo Blau wegen seines Studiums nicht an Bord, sodass kurzerhand das Heimrecht mit den Jungs von der dänischen Grenze getauscht wurde. Denn gerade zu Beginn der Saison will und kann Thomas Cordes auf seinen etablierten Abwehrchef nicht verzichten.

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