Morgen wird linker Fuß des Uphusers geröntgt / „Zehn Minuten im Pokalhit…“

Airich – die Hoffnung auf ein Ende der Seuche bleibt

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Erstversorgung: TBU-Physiotherapeutin Sarah Ahlden kümmerte sich um David Airichs linken Fuß.

Von Ulf von der EltzUPHUSEN · Es sah richtig böse aus. Der linke Fuß war blau angelaufen – ein dicker Bluterguss prangte darauf. David Airich, Stürmer des Fußball-Oberligisten TB Uphusen, erklärte in erster Verzweiflung die Saison nach der 2:3-Pleite am Sonntag im Heimspiel gegen den SSV Jeddeloh schon für beendet. Auch Andre Schmitz wirkte geschockt – gestern gab sich der Coach aber schon wieder optimistisch: „Für Hildesheim und den Pokalhit Ostern gegen Rehden wird es sicherlich nicht reichen. Aber ich hoffe, dass uns David in den restlichen Saisonspielen noch helfen kann.“

Eine erste Untersuchung ergab noch keine definitiven Aufschlüsse darüber, ob Airich nur eine schwere Prellung davongetragen hat oder ob tatsächlich etwas gerissen ist. Morgen wird der Angreifer ein weiteres Mal geröntgt – im besten Fall kann er dann Entwarnung geben und die Hoffnung seines Trainers auf weitere Einsätze im Abstiegskampf am Leben erhalten. Im schlimmsten Fall würde jedoch in der Leidensgeschichte des 27-Jährigen das nächste Kapitel geschrieben werden. Bereits im Winter hatte sich der bis dato achtfache Torschütze schwer verletzt – damals war in der Halle der rechte Fuß gebrochen. Es wurde eine Platte eingesetzt, danach kam Airich in der Rückrunde nur auf drei Einsätze. „Es ist tatsächlich ein richtiges Seuchenjahr für ihn“, bedauert Schmitz.

Jetzt hat es also den linken Fuß getroffen, als ein Jeddeloher seitlich reingegrätscht ist. Airich, erst nach 66 Minuten eingewechselt, hatte sogar noch eine Riesenchance, konnte den Ball aber nicht kontrollieren und humpelte mit starken Schmerzen wieder vom Feld. Damit bleibt das Uphuser Top-Sturmduo erst einmal gesprengt – zusammen mit Saimir Dikollari lehrte Airich die Abwehrreihen das Fürchten. „Beide ergänzen sich einzigartig, weil sie so verschieden sind. David reißt die Löcher und ist somit äußerst wichtig für unseren Knipser Saimir – fast schon wie eine Maschine“, stellt der Verlust für Schmitz eine ungeheure Schwächung dar. Glück, dass Marvin Osei seine Sache an der Seite Dikollaris bisher gut macht. Obwohl dieses Gespann nur aus der Not heraus geboren wurde. Der Coach: „Marvin ist ja eher ein Außenspieler, löst aber seine Aufgabe bislang hervorragend.“

So ganz abgeschrieben hat Schmitz seinen Stürmer Airich für den Pokalkracher Ostermontag gegen Regionalligist Rehden, in dem es immerhin ums Erreichen der Hauptrunde im DFB-Pokal und damit um ein mögliches Traumlos geht, nicht: „Zehn Minuten kann ich David immer bringen. Wenn wir führen sollten und der Gegner zum Schluss mit hohen Bällen agiert, wäre seine Kopfballstärke richtig wertvoll.“

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