Beim TB Uphusen Hollerieths Erbe / „Freue mich über die Chance“ / Felix Stoick als Assistent

Ahlers-Ceglarek – vom Torwart zum Trainer

Motiviert die Uphuser künftig als Cheftrainer: Christian Ahlers-Ceglarek. Archivfotos (2): häg

Uphusen - Von Ulf Von Der Eltz. Mehr als zwei Monate ruhte beim TB Uphusen während der Corona-Krise sowie nach dem überraschenden Abschied von Trainer Achim Hollerieth Mitte März zum Hamburger Oberligisten SV Teutonia 05 Ottensen der See still für die Öffentlichkeit, hinter den Kulissen ging die Arbeit indes unvermindert weiter. Als Ergebnis steht nun erst einmal die wichtigste Entscheidung: Christian Ahlers-Ceglarek wurde am Donnerstag als neuer Coach des Fußball-Oberligisten für die nächste Saison, wann auch immer sie beginnen mag, vorgestellt. Dem bisherigen Torwart wird in Felix Stoick (32) der ehemalige Co-Trainer der U19, der bei Fabrizio Muzzicato und Hollerieth schon hospitiert hatte, in gleicher Funktion an die Seite gestellt.

Für den 36-jährigen Ahlers- Ceglarek ist es der Einstieg ins Trainergeschäft. Dass dieser gleich in der Oberliga und obendrein noch bei den bisherigen Mitspielern über die Bühne geht, sieht der zweifache Familienvater nicht unbedingt als Problem. „Natürlich ist die erste Station nicht einfach. Aber einfach kann ja jeder. Für mich ist eine große Chance reinzukommen. Darüber freue ich mich sehr und will das zur Zufriedenheit aller bewältigen“, erläuterte der „Frischling“ auf Nachfrage dieser Zeitung.

Wobei er das vollste Vertrauen seitens der Club-Verantwortlichen genießt. Einen Einblick gibt Florian Warmer: „Sicher hatten wir auch Gespräche mit anderen Kandidaten. In die war Christian aber immer eingebunden. Und da er nach Hollerieths Abschied vieles sofort mit in die Hand genommen hat, waren wir schon daran interessiert, dass er künftig eine gleichberechtigte Rolle einnehmen sollte.“ Der sportliche Leiter am Arenkamp ergänzt: „Zecke hat ein Mega-Standing im Team und eine Mega-Ausstrahlung. Er weiß, was in und um die Mannschaft herum passiert. Da haben wir immer mehr das Gefühl bekommen, dass die Lösung mit ihm als Cheftrainer die schlüssigste ist.“

So könne auch an der Kontinuität gearbeitet werden, die der Turnerbund künftig leben wolle. In Ahlers-Ceglareks Team, „das super aufgestellt ist und mit dem ich die Zusammenarbeit stetig ausbauen werde“, bleibt Gregor Badstübner Torwarttrainer, Thomas Dubiel fungiert als Teammanager in der Schnittstelle zwischen Trainern und sportlicher Leitung.

Das alles soll dem neuen Chefcoach dabei helfen, schnellstmöglich in seine Aufgabe hineinzuwachsen. Der im Großkundenservice tätige Weyher: „Es ist von Vorteil, dass ich so lange mit den Akteuren zusammengespielt habe. So weiß ich, was ich erwarten kann, wie sie ticken und wo wir gemeinsam den Schalter umlegen müssen, um auf dem Platz erfolgreich zu sein. Dabei will ich den Fußball nicht neu erfinden. Der Sache fühle ich mich aber gewachsen, weil ich lange genug auf hohem Niveau gespielt habe.“

An eine andere tägliche Arbeit sollten sich die Arenkamp-Kicker indes gewöhnen: „Einiges wird sich ändern, weil ja jeder seine eigene Art hat. Wenn auch Training Training bleibt.“ Wie letztlich dann die Spielphilosophie aussehen wird, vermochte Ahlers-Ceglarek am Donnerstag noch nicht zu sagen: „Erst wenn ich genau weiß, wie sich der Kader letztlich zusammensetzt, kann ich darüber und auch über Saisonziele reden.“

Auf jeden Fall wird „Zecke“ den Platz zwischen den Pfosten räumen, um sich voll auf seinen neuen Job beim TBU konzentrieren zu können, wenn er auch als Notlösung für den Fall der Fälle bereitstehen werde. Also muss ein neuer Stammkeeper her, die Uphuser befinden sich schon in erfolgversprechenden Verhandlungen. Talent Julian Paul soll weiterhin aufgebaut werden. Weitere aussichtsreiche Neuzugänge sind eingeplant, mit denen um die Stützen wie Philipp-Bruno Rockahr, Philipp Schippert, Kai Schmidt, Marius Winkelmann, Faruk Celik sowie den ins fünfte TBU-Jahr gehenden Burak Yigit die neue Truppe gebaut wird. „Sie haben mittlerweile alle für nächste Saison zugesagt“, freut sich Warmer. Hingegen stehen Ole Laabs und Ricardo Marafona da Costa künftig nicht mehr im Kader. Während Kapitän Laabs kürzertreten will, schließt sich Offensiv-Mann da Costa nahe seinem Wohnort dem Bremen-Liga-Aufsteiger OSC Bremerhaven an.

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