Aevermann-Team mit zwei klaren Siegen in Sottrum / Panitz nicht unzufrieden

SG Achim/Baden steht mit einem Bein im Halbfinale

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Während Sottrums Neuzugang Sascha Nijland (links) nur zugucken kann, kommt Dennis Summa frei zum Wurf.

Verden - An den ersten beiden Spieltagen des Sottrumer Handball-Turniers setzten sich die Favoriten durch. Oberligist SG Achim/Baden mit seinem neuen Coach Steffen Aevermann steht in der Gruppe 2 nach zwei deutlichen Siegen so gut wie im Halbfinale. Das könnte in dieser Gruppe auch noch der TV Oyten schaffen, wenn er am Dienstagabend (18.30 Uhr) sein letztes Vorrundenspiel gegen Gastgeber TV Sottrum gewinnt.

Die SG Achim/Baden schlug im ersten Spiel den Nachbarn TV Oyten, der in der neuen Landesklasse Krage spielt, deutlich mit 32:20 (19:9). Im zweiten Spiel gab es einen 34:15 (18:7)-Erfolg gegen den TV Sottrum. „Wir haben in beiden Spielen hauptsächlich Wert auf eine gute Abwehr gelegt. Das ist uns gelungen. Bis zum Saisonstart werden wir jetzt die Angriffsarbeit intensivieren. Hier läuft noch längst nicht alles so, wie ich es mir vorstelle“, verriet SG-Coach Aevermann. In beiden Spielen legte der favorisierte Oberligist einen Blitzstart hin und hatte zur Pause längst alles klar gemacht. Als Haupttorschütze zeichnete sich Kevin Podien aus, aber auch Jakob Winkelmann, Marvin Pfeiffer und Denis Summa erzielten etliche Tore. Der TV Oyten bot in seinem zweiten Spiel gegen den Bremenligisten TV Lilienthal eine schwache Leistung und musste sich mit einem 26:26 (12:11) begnügen. Die Mannschaft von Sascha Kunze und Marius Brandt führte kurz vor dem Abpfiff noch mit 26:23, konnte den Vorsprung aber nicht halten. Erfolgreichste Oytener Schützen waren in dieser Partie Meick Stoffel mit sieben und Martin Kujarth mit sechs Treffern.

In der Gruppe 1 hat Verbandsliga-Aufsteiger TuS Rotenburg zwei Siege auf dem Konto. Gegen die hoch eingeschätzte SG HC Bremen/Hastedt wurde sicher mit 24:21 gewonnen und gegen den TSV Daverden mit 37:19 (20:8). Die Mannschaft von Trainer Thomas Panitz befindet sich nach mehreren Weggängen im Neuaufbau und benötigt noch einige Zeit, um zu einer richtigen Einheit zu wachsen. Eine gute Leistung zeigte gegen Rotenburg der siebenfache Torschütze Simon Bodenstab. Im zweiten Spiel gegen eine stark ersatzgeschwächte HSG Verden-Aller lief es bei Daverden schon deutlich besser, denn das Spiel wurde mit 35:26 (19:12) gewonnen. „Wir waren gegen Aller personell schon besser besetzt und haben einige gute Spielzüge gezeigt. Auf diese Leistung lässt sich aufbauen“, lobte Panitz. Mit einem Sieg am Mittwoch gegen Bremen/Hastedt kann Daverden das Halbfinale erreichen und träfe dann am Freitag voraussichtlich auf Achim/Baden.

jho

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