TBU-Coach Schmitz ärgert Tor-Egoismus

„Ändert sich nichts, verändere ich etwas“

UPHUSEN · Das 2:2 in Egestorf nach 2:0-Führung ärgerte Uphusens Oberliga-Coach Andre Schmitz auch gestern noch gewaltig.

Dabei nahm er sich vor allem seine Stürmer zur Brust, „die mir langsam viel zu egoistisch geworden sind.“ Zwar hat der Übungsleiter dieses Thema gleich am ersten Trainingstag nach dem Remis klar angesprochen, doch dass seine Worte auch gefruchtet haben, davon will er sich erst einmal überzeugen lassen. Und so sagte er dann gestern vor dem Abschlusstraining: „Ändert sich heute Abend nichts, werde ich etwas im Heimspiel am Sonntag gegen Wolfsburg verändern!“

Dabei hat sich Schmitz vor allem Torjäger Saimir Dikollari herausgepickt: „Würde er seine Mitspieler nicht sooft vor dem Kasten ignorieren, würden auch diese ihm noch mehr zuarbeiten. Im Angriff sind wir einfach nicht mannschaftsdienlich genug!“

Gegen Lupo Martini Wolfsburg wird aber eine gute Chancenauswertung nötig sein, denn die Gäste benötigten bei ihren sieben Siegen und zwei Unentschieden aus bisher 14 Partien nur 23 Tore. „Eine technisch beschlagene Mannschaft, die mit italienischem Temperament auftritt“, weiß Schmitz über den derzeitigen Tabellenfünften. Und glaubt auch eine Schwäche erkannt zu haben: „Die Rückwärtsbewegung scheint ihnen nicht so zu schmecken.“ 23 Gegentore scheinen das zu untermauern.

Personell kann der Uphuser Coach auch am morgigen Sonntag nicht aus dem Vollen schöpfen (Duhn, Titz, Ciosanski werden ausfallen), doch scheint es nicht ausgeschlossen, dass er sein Team gegenüber dem Egestorf-Spiel punktuell umbauen wird. Zumal Azadzoy als auch Peek unter der Woche etwas kränkelten. · vst

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