TB Uphusen zeigt schwache erste Halbzeit

Adzadzoys Treffer reicht nicht – 1:2

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M. Adzadzoy

UPHUSEN · Kein guter Start ins neue Jahr für Fußball-Oberligist TB Uphusen. Im Nachholspiel beim 1. FC Wunstorf setzte es gestern eine 1:2 (0:2)-Niederlage für das Team von Trainer Andre Schmitz.

Die Gründe für die Pleite – sie lagen für Schmitz auf der Hand. „In der ersten Hälfte haben wir nahezu alles vermissen lassen. Es hat nicht nur an der Laufbereitschaft und am Willen gefehlt. Nein, vor allen Dingen das Zweikampfverhalten war eine einzige Katastrophe“, ging der TBU-Coach mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. Dabei hatte Schmitz eine gute Anfangsphase gesehen. In den ersten sechs Minuten hätten Saimir Dikollari, Mustafa Adzadzoy sowie Neuzugang Marvin Osei die Gäste durchaus in Führung bringen können, wussten ihre Chancen aber nicht zu nutzen. Die Quittung setzte es in der 35. Minute. Nachdem Dikollari den Ball verloren hatte, schalteten die Gastgeber blitzschnell. Ein Pass in die Schnittstelle der aufgerückten Hintermannschaft des TBU genügte und Mohamad Saade brachte Wunstorf 1:0 in Führung. Unmittelbar vor der Pause das 2:0 (45.) durch Daniel McGuinnes. Dieses Mal hatte Adzadzoy den Ball verloren und der Wunstorfer bedankte sich mit einem Schuss aus 22 Metern in den Knick.

Nach dem Wechsel war dann deutlich mehr Feuer drin im Spiel des TBU. Großen Anteil daran hatte Neuzugang Paulo Sereno, der nach seiner Einwechslung das Heft in die Hand nahm. Wurden die ersten Chancen noch vergeben, keimte nach dem 1:2-Anschlusstreffer von Adzadzoy in der 79. Minute wieder Hoffnung auf. Nur vier Minuten hatte Schmitz dann einen Strafstoß für seine Farben gesehen, als einem Wunstorfer Abwehrspieler nach Flanke von Dikollari der Ball an die Hand sprang. Doch der Pfiff von Schiedsrichter Niklas Milczewski blieb aus. Gleiches Dilemma in der Nachspielzeit (90.+3). Auch dieses Mal war für Uphusens Coach nach einem Sereno-Freistoß die Hand mit im Spiel. „Am Schiedsrichter hat es sicher nicht gelegen. Wir müssen uns eher an die eigene Nase fassen. Trotz der Niederlage habe ich, zumindest in der zweiten Hälfte, auch viele gute Sachen gesehen“, bilanzierte Schmitz. „Jetzt haben wir ja noch zwei Wochen Zeit, ehe es dann zum Tabellenführer geht.“ · kc

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