Uphusen verliert in Vorsfelde / Nesemann raus

Achours Anschlusstreffer nur ein Strohfeuer – 1:3

Tobias Esche

Uphusen - Die Enttäuschung nach dem 1:3 (0:1) beim SSV Vorsfelde – sie war Fabrizio Muzzicato ganz deutlich anzuhören. Denn wie so oft in dieser Saison zeigte sich der Trainer des Fußball-Oberligisten TB Uphusen mit dem Aufwand und dem Ertrag seiner Elf unzufrieden. „Es ist fast jede Woche das gleiche Dilemma. Bis zum Strafraum ist alles in Ordnung, doch wenn es um den Abschluss geht, sind wir einfach nicht entschlossen genug“, monierte Muzzicato.

In Vorsfelde hatte der TBU sofort das Kommando übernommen und sich auch einige gute Chancen herausgespielt. Doch während SSV-Keeper Justin Kick bei einem Schuss von Haris Lakic aus kurzer Distanz glänzend parierte, wurde er im Anschluss nur noch selten ernsthaft geprüft. „Dabei waren durchaus Möglichkeiten zur Führung da. Aber sowohl Ali Achour als auch Vafing Jabateh haben Vorsfeldes Torhüter entweder angeschossen oder zu früh abgeschlossen“, ärgerte sich der TBU-Coach. Wie es besser geht, demonstrierten die Gastgeber in der 25. Minute. Nach einem Uphuser Ballverlust im Mittelfeld ging es ziemlich schnell und Rocco Tuccio traf nach einem Konter zum 1:0. „In dieser Phase hatten wir eigentlich alles im Griff und waren mit den Gedanken scheinbar schon bei einer eigenen Führung und somit eventuell etwas nachlässig“, verdeutlichte Muzzicato.

Der nächste Tiefschlag ließ nicht lange auf sich warten, denn in der 55. Minute erhöhte Melvin Kick auf 2:0. Muzzicato: „Auch in dieser Szene waren wir zu weit weg vom Gegenspieler. Eingeleitet haben wir den Gegentreffer aber wieder mit einem unnötigen Ballverlust.“ Für neue Hoffnung sorgte Ali Achour, als er nach Vorarbeit von Jabateh einen Aufsetzer direkt in den Knick setzte – 1:2 (65.). Doch die folgende Schlussoffensive der Gäste blieb aus. Vielmehr konnte sich der TBU bei Keeper Jannik Wetzel bedanken, der mit seinen Paraden dafür sorgte, dass bis zum Ende noch auf ein Unentschieden gehofft werden durfte. In der Nachspielzeit (90.+2) war aber auch er gegen Steffen Blechner machtlos – 1:3. „Die Brechstange ist nicht unser Ding. Natürlich hatten wir nach dem Anschlusstreffer noch die eine oder andere gute Aktion. Aber immer wenn es gefährlich hätte werden können, fehlte es vorne an der nötigen Anspielstation“, verwies Muzzicato auf das Dilemma.

Nach dem Spiel gaben die Verantwortlichen des TBU bekannt, dass Markus Nesemann dem Turnerbund nicht mehr als sportlicher Leiter zur Verfügung steht. „Aus privaten Gründen kann ich den Aufwand nicht mehr leisten“, begründete Nesemann seinen Rücktritt. J kc

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