Achimer trifft per Strafstoß in der Nachspielzeit gegen Ottersberg II / Hennings: „Fraglich“

Murat Avanas zeigt im Derby keine Nerven – 1:1

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Hier kann Faruk Senci den Ball gegen Tobias Hülsemeyer noch behaupten. Später traf der Ottersberger zum 0:1.

Achim - Vor dem Derby hatten beide Mannschaften auf den so dringend benötigten ersten Saisonsieg in der Fußball-Bezirksliga gehofft. Daraus wurde jedoch nichts. Am Ende mussten sich Gastgeber 1. FC Rot-Weiß Achim und der TSV Ottersberg II mit einem 1:1 (0:0) zufrieden geben.

„In unserer Situation ist das sicher zu wenig. Von daher bin ich mit dem Ergebnis auch nicht zufrieden“, bilanzierte RW-Trainer Costas Efeoglou: „Aber zumindest spielerisch war ein Aufwärtstrend zu erkennen. Alle haben sich voll reingehängt und ordentlich Tempo über die 90 Minuten gemacht.“ Allerdings mussten die Gastgeber am Ende kräftig um den einen Zähler zittern. Denn nachdem sie ihre Chancen nicht zu nutzen wussten, schlugen die Ottersberger eiskalt zu. Zwei Minuten vor dem Ende traf Tobias Hülsemeyer nach einem Freistoß von Artur Janot per Kopfball zum 0:1 (88.). „Da war der erste Sieg zum Greifen nahe. Doch in der Schlussphase mussten wir dann zum wiederholten eine ganz bittere Pille schlucken“, verdeutlichte Ottersbergs Co-Trainer Stefan Hennings. Nach einem Eckball der Gastgeber kam Özgur Görmez im Strafraum zu Fall. Der Schiedsrichter hatte zwar kein Foul gesehen, doch auf Intervention seines Assistenten, der laut Efeoglou ein Ziehen am Trikot von Görmez gesehen hatte, zeigte er sehr zum Ärger der Ottersberger in der Nachspielzeit (90.+1) auf den Punkt. „Die Entscheidung war mehr als fraglich. Das wir uns darüber aufregen, ist sicher verständlich. Schließlich haben wir bereits zum Auftakt in Worpswede und auch in Bremervörde strittige Strafstöße gegen uns bekommen“, verdeutlichte Hennings. Murat Avanas war die ganze Aufregung völlig egal. Achims Youngster schnappte sich selbstbewusst den Ball und ließ Ottersbergs Keeper Sebastian Hamann mit seinem platzierten Schuss keine Chance – 1:1. „Natürlich ist so ein später Ausgleich auch immer glücklich. Aber ich bin der Meinung, dass wir über die gesamte Spielzeit gesehen das bessere Team gewesen sind. Vor allem ab der 60. Minute hatten wir deutlich mehr zuzusetzen. Allerdings brauchen wir nach wie vor noch zu viele Chancen für einen Treffer. Das muss sich dringend ändern“, weiß RW-Coach Efeoglou.

kc

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