DM: Achimer Triathletin überzeugt in AK 50 / „Dachte schon an Aufgabe“

Gesine Rösner holt Vizetitel

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Verpasste ihren elften DM-Titel: Gesine Rösner aus Achim freute sich aber auch sehr über Silber.

Achim - Es war angerichtet für einen Podiumsplatz bei den Deutschen Triathlon Meisterschaften im Sprint in Ingolstadt. Gesine Rösner war mit ihrer Saisonvorbereitung zufrieden, hatte sie in der Vorwoche beim Test in Melle doch ein gutes Ergebnis erzielt. Und so feierte die Achimerin bei der DM auch den Vizetitel der Altersklasse 50.

In Ingolstadt spielte das Wetter mit, am Wettkampftag gab es mit Spitzentemperaturen bis zu 32 Grad genau die Bedingungen, die die Triathletin vom Tri Team Schwarme so sehr liebt. Nur der starke Pollenflug störte extrem. „Wir haben so sehr auf zwischenzeitliche Abkühlung mit Regen vor dem Wettkampf gehofft. Doch leider ist der ausgeblieben, obwohl es zeitweilig in der Nacht zuvor kräftig donnerte und blitzte,“ erinnerte sich Rösner: „Ein Wettkampf mit erhöhter Pollenflugbelastung ist für mich die Höchststrafe. Einen Moment lang dachte ich schon im Wasser an Aufgabe, aber dafür fahre ich doch nicht extra aus dem hohen Norden nach Ingolstadt.“ Und am Ende war die Achimerin dann erleichtert, den Wettkampf durchgezogen zu haben.

So war auch die Zeit über 750 m Schwimmen inklusive längeren Weg in die Wechselzone mit 15:58 Minuten nicht gerade Anlass zur grenzenlosen Freude, zumal sie über zwei Minuten auf die Spitze in der Altersklasse verloren hatte. Rösner: „Bei den 20 Radkilometern hatte ich das Gefühl, ich fahre mit angezogenen Bremsen, und Zeit konnte ich auf meiner Paradedisziplin wirklich nicht gut machen.“ Obwohl der Radsplit von knapp 36 km/h nicht zu den schlechtesten gehörte. Auf der abschließenden 4,6 km-Laufstrecke konnte sie dann doch noch Boden gutmachen und kämpfte sich in einer Zeit von 1:14:22 Stunden auf Rang zwei vor. Für den anvisierten elften deutschen Meistertitel ihrer Triathlonkarriere hat es nicht ganz gereicht. Am Ende fehlte gut eine Minute. Strahlende Siegerin der AK 50 wurde Angelika Holzapfel vom Tri TV Lauringen (1:13:08). „Am Ende wurde es noch einmal richtig knapp,“ so Holzapfel: „Ich hatte eigentlich schon mit Gesines Attacke auf der Radstrecke gerechnet und mich gewundert dass diese ausblieb.“

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