Rot-Weiß unterliegt daheim FC Worpswede / Ex-Regionalligaspieler Ampofo trifft doppelt

Achimer Sturm nur ein laues Lüftchen – 0:3

Und wieder ein Worpsweder Verteidiger im Anflug: Hier zieht RW-Angreifer Rexhino Pepa (r.) am Ende den Kürzeren, Achims Kapitän Aydin Burg schaut zu.
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Und wieder ein Worpsweder Verteidiger im Anflug: Hier zieht RW-Angreifer Rexhino Pepa (r.) am Ende den Kürzeren, Achims Kapitän Aydin Burg schaut zu.

Achim – Er wollte einen optimalen Saisonstart hinlegen, am Ende aber kam alles ganz anders für den Fußball-Bezirksligisten 1. FC RW Achim. Gegen den Aufsteiger FC Worpwede waren die Achimer über 90 Minuten im Hintertreffen und unterlagen auch in der Höhe verdient mit 0:3 (0:2).

„Ich hatte das Gefühl, dass meine Mannschaft sehr nervös war“, gab Trainer Kosta Efeoglou nach dem Spiel zu Protokoll. Dieses Gefühl hatte man als neutraler Beobachter ebenfalls. Zedan Yoldas leistete sich einen kapitalen Stockfehler im Spielaufbau, den der Worpsweder Mittelstürmer Derrick Ampofo zunächst nicht nutzen konnte. Besser machte es Ampofo in der 18. Minute, als er eine Ecke von Mario Bolduan kraftvoll per Kopf in die Maschen wuchtete. Da konnte man schon sehen, warum Ampofo im Alter von 17 Jahren für den SSV Jeddeloh in der Regionalliga debütiert und eineinhalb Jahre für den BV Cloppenburg in der Oberliga gespielt hatte. Von den Gastgebern war offensiv so gut wie gar nichts zu sehen. Wenn, dann waren es Einzelaktionen von Stürmer Catalin Varga, der aber viel zu oft auf sich allein gestellt war. Die Grün-Weißen auf der Gegenseite waren eiskalt. Bolduan packte einen Traumpass genau in die Schnittstelle der Abwehr aus und Niklas Heitmann behielt vor dem Tor die Ruhe – 0:2 (31.). Kurz im Anschluss hatten die Achimer Pech, dass der ansonsten sehr umsichtige Schiedsrichter Mario Ernst (SV Horstedt) ein Foul von Worpwedes Torhüter Stephen Osei an Varga übersah.

Ansonsten war es in der Offensive einfach zu wenig. Fadiga verpasste für Worpswede zunächst die Entscheidung, als er knapp am Tor vorbei schoss. Für die sorgte dann Ampofo, als er nach Traumflanke vom eingewechselten Gerken zunächst per Kopf an RW-Keeper Roland Pepa scheiterte. Gegen seinen Nachschuss war dieser dann allerdings machtlos (70.).

Die Schlussphase mussten die Achimer dann zu Zehnt bestreiten, da sich der eingewechselte Armadhi zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und völlig zu Recht des Platzes verwiesen wurde. „Im Grunde haben wir das Spiel aufgrund der schlechten Anfangsphase verloren. Da haben wir uns einfach viel zu viele Fehler geleistet. Solche Fehler werden in dieser Liga eiskalt bestraft“, stellte Efeoglou ernüchternd fest.

Von Björn Drinkmann

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