Für den Achimer Radsportler wird der „Alpentraum“ fast zum Albtraum / „Gelitten“

Böhm: „Schon der erste Berg war wackelig“

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Der Achimer Radsportler Marec Böhm musste sich beim „Alpentraum“ mächtig quälen, ehe er den Zielstrich überquerte.

Achim - Als einziger Teilnehmer aus dem Landkreis Verden hat der Achimer Marec Böhm den „Alpentraum“ bewältigt. Bei diesem Radrennen der höchsten Kategorie über 252 Kilometer mussten stattliche 6078 Höhenmeter geschafft werden „Marec hat es zwar geschafft, doch er hatte offensichtlich einen schwarzen Tag erwischt und fürchterlich gelitten“, schilderte Vater Marko Böhm, der im Begleitfahrzeug immer hautnah dabei war.

Getreu dem Motto „Dein stärkster Gegner bist Du selbst“ machten sich 600 Teilnehmer aus vielen Nationen mit den acht Fahrern aus Böhms Team Alpecin auf den Weg. Von denen passierten am Ende nur 429 Teilnehmer den Zielstrich in Sulden auf 1900 Meter Höhe. Gleich zu Beginn der Tour stand für die Teilnehmer der erste Anstieg mit dem Oberjoch auf der Liste. „Da habe ich mich echt schwer getan. Schon der erste Berg war wackelig“, musste der 47-jährige Marec Böhm bei seiner zweiten Teilnahme am „Alpentraum“ einräumen, der für ihn fast zum Albtraum geworden wäre. Doch mit reichlich Willen und genügend Rennerfahrung ausgestattet, meisterte der Achimer Radsportler diese große Herausforderung. Gute Zeiten zu erreichen war zweitrangig und ohne Vater Marko, der über genügend Rennerfahrung verfügt, hätte Marec Böhm diese Herausforderung wohl kaum gemeistert. „Mein Sohn hat über 13 Stunden im Sattel gesessen“, ließ Senior Böhm wissen.

Der zweite, nicht unerhebliche Anstieg, führte das Fahrerfeld dann hinauf zum Hantenjoch in 1894 Metern Höhe. Zwar folgte danach eine relativ lange Abfahrt, doch auch diese konnte nicht so richtig genossen werden, da die Konzentration immer hoch gehalten werden musste. Im Anschluss ging es weiter bergauf und bergab, wobei diverse Pässe, wie der Reschenpass oder das Stilfser Joch, bei gewaltigen Temperaturschwankungen bewältigt werden musste. „Trotz der Strapazen war es eine tolle Veranstaltung inmitten einer grandiosen Landschaft“ , schwärmte Ausdauerathlet Böhm, für den seine zweite Teilnahme wohl auch die Letzte gewesen sein wird. Denn für das kommende Jahr hat sich der Achimer die zehnte Teilnahme am Ötztaler Radmarathon fest im Terminkalender notiert.

bjl

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