Achimer Radrennfahrer vom „Velethon“ begeistert / Fünf Kilometer auf Avus

Böhm wird Siebter in Berlin: „Da geht es richtig rund“

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Vom „Velethon“ begeistert: Der Achimer Marec Böhm wurde in Berlin Siebter seiner Altersklasse.

Achim - Ein Erlebnis der besonderen Art verbuchte der Achimer Marec Böhm beim Radrennen „Velethon“ in Berlin. Bei seiner ersten Teilnahme an diesem „richtigen Radrennen“ (O-Ton Böhm) landete der Sportler, der die längere Strecke über 120 Kilometer gewählt hatte, auf einem beachtlichen siebten Platz unter 3000 Teilnehmern in der Altersklasse Senioren II. In einer passablen Endzeit von 2:48 Stunden passierte Marec Böhm den Zielstrich.

Das Jedermann-Rennen sei von Fahren her sehr gefährlich, wie Böhm betont. „Letzten Endes habe ich den Sprung in die absolute Spitzengruppe nicht gewagt und bin taktisch gefahren“, gab der gewiefte Radfahrer zu verstehen. Allerdings sei ein Fahren bei Radmarathons deutlich entspannter, obgleich viel anstrengender. Highlight sicherlich, dass fünf Kilometer auf der Rennstrecke Avus absolviert wurden. Böhm begeistert: „Da ging es richtig rund mit einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 50 km/h. 15 Kilometer vor dem Ziel am Flughafen Tempelhof gelang es mir auf der letzten Rille, den Kontakt zur Führungsgruppe nicht ganz abreißen zu lassen.“ Im Endspurt auf der Straße des 17. Juni war es jedoch derart eng, dass Böhm einfach nicht vorbei kam. „Da heißt es dann nur noch Reinhalten“, schildert der begeisterte Radsportler die letzten Rennmeter.

Als krass empfand der Achimer, in welcher Art und Weise sich die Hauptstadt auf große Sportevents einstellt. Was in Berlin alles abgesperrt ist, um reibungslosen Sport zu gewährleisten, verdiene schon ein Sonderlob. „Interessant war der Start genau vor der Siegessäule. Das war schon eine Sightseeing-Tour auf dem Rad, obwohl man die ganze Zeit hochkonzentriert die Hände am Lenker haben musste“, weiß Böhm zu berichten. Das Team Alpecin, für das er seit 2009 fährt, zeigte seine Präsenz und half dem Achimer, wo es konnte. Allerdings sei der Radathlet in der Hauptstadt nur mit Glück einigen Stürzen entgangen. „Heil durchkommen ist eben das Wichtigste. Doch wenn es die Konstellation ergibt, fahre ich gerne nochmal dort“, gibt Böhm angetan zu verstehen. Der achte Berliner „Velethon“ ist also nicht unbedingt der letzte für den Achimer.

Nächstes Event ist im September der Enduro-Alpentraum, an dem Böhm zum zweiten Mal teilnimmt. „Das ist schon eine richtige Keule“, erinnert sich der Athlet mit einem Lächeln im Gesicht.

bjl

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