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Achimer Lions: Licht und Schatten – und Protest gegen Sperrung

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Von: Tobias Woelki

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Sie machten ihrem Unmut Luft: Die Lions des TSV Achim protestierten gegen die Sperrung der Arenkamp-Halle.
Sie machten ihrem Unmut Luft: Die Lions des TSV Achim protestierten gegen die Sperrung der Arenkamp-Halle. © Woelki

Der erste Heimspieltag in der Oberliga seit vielen Monaten war für die Rollstuhlbasketballer des TSV Achim auch der letzte für unbestimmte Zeit – aufgrund der bevorstehenden Hallensperrung. So traten die Lions gefrustet an, es gab einen Sieg und eine Niederlage.

Achim - Zum Auftakt wechselten sich bei der Truppe um Coach Nico Röger Licht und Schatten ab. Gegen den vorherigen und jetzigen Tabellenführer Hamburg verloren die Kreisverdener 37:49, im Anschluss bezwangen die Achimer Lions die RSG Langenhagen mehr als deutlich mit 65:27.

„Für den ersten Spieltag geht das in Ordnung. Natürlich hatten wir uns etwas mehr vorgenommen, aber wir müssen auch akzeptieren, dass Hamburg einfach eingespielter war, für sie war es bereits das sechste Saisonspiel. Mit einer besseren Trefferquote wäre allerdings auch hier mehr drin gewesen. Zudem müssen wir uns im Vergleich zur Vorsaison etwas neu sortieren, die Abläufe sind noch ausbaufähig. Umso wichtiger ist der klare Sieg gegen Langenhagen, daraus werden wir Selbstbewusstsein ziehen für die kommenden Aufgaben“, sagt Nico Röger.

Nico Röger: „Ist so in Ordnung“

Gegen die Reserve des Bundesligisten BG Baskets Hamburg ging es für die heimischen Rollis recht gut los. Bis Mitte des zweiten Viertels wechselte die Führung ständig, zur Halbzeit war der Gegner bei 19:22 mehr als in Reichweite. Zu viele Fehlwürfe brachen den Lions aber in der Folge das Genick. Durch einen Dreier von Jannik Schwarmann mit Ende des dritten Viertels durften die Achimer bei 30:34 noch einmal hoffen. Im finalen Abschnitt zeigten die Gäste von der Elbe den längeren Atem und setzten sich ab. Für den TSV Achim traf in der Partie kein Spieler zweistellig, auch ein Beleg für die schwache Korbausbeute.

Auch in der anschließenden Begegnung gegen Langenhagen sah es bis zur Halbzeit nicht so aus, als könne sich eines der beiden Teams entscheidend absetzen. Mit einer knappen 24:21-Führung im Rücken rollten die Lions in die Pause. Direkt nach Wiederanpfiff setzte Röger dann auf eine Ganzfeldpresse, dem die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste nichts entgegenzusetzen hatten. Durch schnelle Ballgewinne und Fastbreaks ging der zweite Abschnitt überdeutlich mit 41:6 an die Achimer, die beiden Center Michael Wilker (34 Punkte) und Lars Binder (26 Punkte) sorgten quasi im Alleingang für die zahlreichen Körbe zum 65:27-Erfolg.

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