Achimer Karateka meistert 4. Dan-Prüfung

Die harte Vorbereitung zahlt sich für Wilks aus

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Der Achimer Markus Wilks trägt ab sofort den 4. Dan.

Achim - Der schwarze Gürtel (Dan) ist das große Ziel wohl eines jeden Karateka, doch letztendlich nur eine große Zwischenstation bei der lebenslangen Beschäftigung mit dem Kampfsport. Beim TSV Achim ist Markus Wilks diesen Weg seit seiner Danprüfung kontinuierlich weitergegangen und hat nun sogar den 4. schwarzen Gürtel (4. Dan) verliehen bekommen.

Seit 30 Jahren trainiert Markus Wilks Karate beim TSV Achim und hat bereits vor 20 Jahren die Prüfung zum 1. Dan (schwarzer Gürtel) absolviert. Nach längerem Vorbereitungstraining hat er sein Pensum in den letzten Monaten noch einmal gesteigert und war nun soweit, sich einer vom Deutschen Karate-Verband (der zum DOSB gehörende Fachverband für Karate) einberufenen Prüfungskommission zu stellen. Diese bestand aus den drei für Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein zuständigen „Stilrichtungsreferenten“, die in Osnabrück einen Lehrgangs- und Prüfungstag für die Karate-Stilrichtung Shotokan abgehalten haben. Bereits die Hürden zur Zulassung zur Prüfung zum 4. schwarzen Gürtel sind hoch: Man muss nicht nur eine Wartezeit von vier Jahren nach der 3. Dan-Prüfung einhalten, sondern komplexe Bewegungsfolgen und Kampfsituationen einstudieren und sein Können in ganz unterschiedlichen Aspekten des Karate nachweisen. Zur Seite standen Markus Wilks bei der Erarbeitung der Prüfungsinhalte mehrere Achimer Karateka, darunter insbesondere die Trainerkollegen Rita Seebaldt (3. Dan) und Roland Ebermann (2. Dan).

Für den TSV Achim ist es die 28. Schwarzgurtprüfung in der bislang 35-jährigen Vereinsgeschichte. Allein diese Zahl spricht für die hohe Qualität und Kontinuität in Achim. Dennoch ist dieses Schwarzgurtdiplom für den Verein etwas Besonderes, ist es doch die höchste Danprüfung eines Karateka, der in Achim Karate erlernt hat. Sein Wissen gibt Markus Wilks vor allem als Trainer in der Leistungsgruppe weiter. Dort bemüht er sich darum, im Karatetraining die vielen Facetten von Kampfkunst, Kampfsport und Spaß an Fitness und Bewegung aufzuzeigen und damit einen Bogen von Karate im traditionellen Sinne ohne primäre Wettkampforientierung hin zum modernen Fitness- und Gesundheitssport zu schlagen.

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