Achimer holt Goldmedaille beim 41. Klaus-Prieser-Turnier / Zweimal Silber / 144 Ringer zu Gast

Steen Humann nutzt Heimvorteil

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Zwei Brüder – zwei Medaillengewinner: Steen Humann (l.) holte Gold, Enrico sicherte sich Silber.

Achim - Einmal Gold und zweimal Silber – das waren herausragenden Ergebnisse der Achimer Ringer beim mit 144 Teilnehmern aus Dänemark, den Niederlanden und Deutschland besetzten internationalen Klaus-Prieser-Turnier im griechisch-römischen Stil. 17 Vereine ließen ihre Ringer in vier Altersklassen, in jeweils zehn Gewichtsklassen gegeneinander antreten.

Insgesamt 237 Einzelbegegnungen wurden auf den drei Matten in der Gymnasiumhalle von den Kampfrichtern angepfiffen. Aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle konnten die Achimer nur drei Kämpfer an den Start bringen. Allen voran in der Klasse B bis 76 kg startete Steen Humann. Gegen Magnus Hansen von BK Thrott Aarhus zeigte er gleich in der ersten Runde seine gute Entwicklung und nutzte seine Körperlänge voll aus. Mit dem richtigen Druck griff er die Hüfte seines Gegners an und brachte ihn zu Boden. Im Bodenkampf kam der Bär wieder zum Vorschein. Mit einem kraftvollen doppelten Armdurchzug schulterte er den Dänen. Der zweite Kampf verlief sehr ähnlich. Nachdem Steen seinen Gegner Maxim Rau vom Artland Sports zu Boden gebracht hatte, ließ er ihn nicht mehr entkommen. Erneut siegte er mit einem doppelten Armdurchzug. Damit holte Steen Gold.

Sein großer Bruder Enrico Humann startete in der Gewichtsklasse A bis 85 kg. Gegen Tobias Malon vom Blau Weiß Dörpen wach und unerschrocken. Den ersten Angriff wehrte er gut ab und errang durch einen Konter zwei Punkte. Aus entstandenen Bodenlage gab es für den Achimer aber kein Entkommen. Auf die Rolle des Dörpeners hatte Enrico keine Antwort. Viermal hintereinander wurde er durchgedreht – 2:10. In seinem zweiten Kampf war Enrico wieder hellwach. Nach einem ersten Schrecken durch einen Schwunggriff von Benjamin Petersen (BK Thor Nyköbing) startete er seinen Gegenangriff, brachte Petersen mit einem Kopfhüftzug zu Boden und gewann auf Schulter. Platz zwei war verdienter Lohn.

Für die 100 kg-Klasse der A-Jugend musste Mithat-Can Erdogan erst noch ein paar hundert Gramm abschwitzen. Das meisterte der Musterathlet aber im Handumdrehen durch eine kleine Trainingseinheit. Sein Gegner Tim Jaquet von BK Thrott Aarhus wusste anfangs auf die Riesen-Kräfte von Mithat keine Antwort. Wie eine Dampfmaschine drückte der Achimer seinen Kontrahenten über die Matte. Diesen Druck nutzte der Däne aus und zog einen Kopfhüftzug. Kurz vor dem Gong der ersten Runde verlor er auf Schulter. Im Rückkampf war sein Gegner gewarnt. Mithat holte die ersten Punkte und war zuversichtlich. Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit brachte ihn aber zu Fall und er verlor erneut auf Schulter – somit blieb Silber.

In der Gesamtwertung schrammte Pokalverteidiger UKV de Halter Utrecht knapp am ersten Platz vorbei und musste den Wanderpokal an die Sportfreunde aus Dänemark BK Thor Nyköbing weiterreichen. Dritter wurde BK Trott Aarhus (Dänemark).

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