Schuler und Schicks die Lichtblicke beim klaren 3:0 des TSV

Achimer Stadt-Derby steht im Zeichen der Keeper

Achims 1:0-Torschütze Theo Specker (Mitte) setzt sich in dieser Szene gegen Emilian Lundraxhiu (5) und Huseyin Tuncel durch.
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Achims 1:0-Torschütze Theo Specker (Mitte) setzt sich in dieser Szene gegen Emilian Lundraxhiu (5) und Huseyin Tuncel durch.

Wenn in einem Fußballspiel die beiden Torhüter die Lichtblicke sind, sagt das schon viel aus. Im Achimer Stadtduell zwischen dem 1. FC Rot-Weiß und dem TSV war das so. Doch während bei den Hausherren tatsächlich einzig und allein Lukas Schuler beim deutlichen 0:3 (0:1) Glanzpunkte setzte, wusste bei den Gästen neben dem bärenstarken Vincent Schicks auch das Team selbst als Kollektiv zu überzeugen.

Achim –„Der TSV Achim hat gekämpft, war eine Einheit. Wir waren nur mit dem Mund stark. Da hat jeder für sich gespielt. Eigentlich wollte ich in Fußball-Rente gehen. Jetzt bin ich am Dienstag wieder beim Training, um dazwischen zu fahren“, schüttelte da nach dem Abpfiff der einstige RW-Kapitän Amer Miry nur mit dem Kopf. Kostas Efeoglou, der Coach der Hausherren, der am Spielfeldrand über die 90 Minuten mehrmals die Fassung ob der Spielweise seines Teams verlor, fügte da an: „Der TSV hat verdient gewonnen, wir waren Schrott. Das sagt alles!“

Rot-Weiß einfach zu harmlos

Eine Aussage, die sicherlich etwas hart daherkommt, aber doch ungefähr die Spielweise der Gasteber widerspiegelt. Zwar besaß vor allem Ferhat Senci zum Ende der ersten Hälfte gleich mehrere Chancen, um das 0:1 durch Theo Specker per Volleyschuss aus der Distanz nach 16 Minuten auszugleichen, doch entweder scheiterte er kläglich oder aber Vincent Schicks zog dem Stürmer mit Glanzparaden den Nerv. „Das war in einer Phase, wo wir uns auf das vogelwilde Spiel von Rot-Weiß eingelassen haben. Doch zu diesem Zeitpunkt hätten wir ja den Sack schon längst zumachen können, nein, müssen! Nach der Pause haben wir es dann wieder besser gemacht. Unser Matchplan, den Gegner früh zu stören, ist letztlich aufgegangen“, dachte da TSV-Trainer Sven Zavelberg an beste Möglichkeiten von Florian Ehrhardt (8./18.). Fabian Schmidt (10.) oder auch Lewin Peno (12.).

Efeoglou: „Wir waren Schrott.“

Nach der Pause versuchten die Gastgeber dann etwas höher zu pressen, verzettelten sich aber einfach zu oft im Einzelspiel und boten damit dem TSV viel Raum zum Kontern. „Wie kann man in zwei Wochen nur das Fußballspielen verlernen“, schimpfte da Efeoglou wie ein Rohrspatz. Dem TSV Achim, der durch diesen Sieg viel Selbstvertrauen mitnehmen dürfte, war das letztlich völlig egal. Und rettete Schuler noch stark gegen Peno und auch gegen den eingewechselten Dennis Sievers, so war er dann doch völlig allein gelassen beim 0:2 (60.) durch den ebenfalls gekommenen Tim Melzer und dem 0:3 (84.) durch Florian Ehrhardt.

Von Frank Von Staden

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