Achim/Badens Rückraumspieler Handballer des Jahres / Xhafolli der Aufsteiger

Erik Gülzow – ein perfektes Geschenk zum Abschied

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Besser hätte die Saison für Erik Gülzow (rechts) nicht verlaufen können. Nach der Oberliga-Meisterschaft mit der SG Achim/Baden bekam er gestern von Sportredakteur Kai Caspers den Pokal für den Handballer des Jahres überreicht.

Achim/Baden - Von Kai Caspers. Erik Gülzow wirkte fast schon ein wenig verlegen, als ihn die frohe Kunde erreichte. Mit etwas Abstand ließ er seiner großen Freude jedoch freien Lauf. „Echt? Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Aber das ist für mich natürlich ein toller Abschluss einer sehr guten Saison“, gab der Youngster zu verstehen. Von den Trainern der Teams aus der Oberliga bis zur Kreisoberliga wurde der Rückraumspieler der SG Achim/Baden, der zur neuen Saison bekanntlich zum Zweitligisten Hildesheim wechselt, zum Handballer des Jahres im Landkreis Verden gewählt.

Bereits in der vergangenen Saison hatten die Trainer den talentierten Gülzow auf dem Zettel. Doch am Ende reichte es für den 2,02 Meter großen Schlaks als Dritter „nur“ für einen Podiumsplatz. „Schon das kam für mich überraschend. Ich denke aber, dass ich mich in meinem ersten kompletten Jahr bei den Herren sicher weiterentwickelt habe. Daher möchte ich an dieser Stelle auch noch mal allen Beteiligten der SG, allen voran Trainer Tomasz Malmon, meinen großen Dank für eine tolle Zeit aussprechen“, wollte Gülzow nicht verhehlen, dass ihm der Abschied von Achim/Baden alles andere als einfach gefallen ist. „Es war ja auch keine Entscheidung gegen die SG, sondern für Hildesheim. Da hat letztlich das bessere Gesamtpaket den Ausschlag gegeben. Außerdem muss es ja auch kein Abschied für immer sein“, verdeutlichte der Youngster mit einem Augenzwinkern. Mit Oytens Jens Haase, Daverdens Thomas Müller und Morsums Ingo Ehlers hatten gleich drei Trainer den wurfgewaltigen Gülzow ganz oben auf dem Zettel. „In seiner ersten Saison bei den Herren hat er sich bereits als feste Größe etabliert und in vielen Spielen auch Verantwortung übernommen. Dass er Talent zu mehr hat, muss er nun nächste Saison in Hildesheim beweisen. Auf alle Fälle wird er bei der SG nur schwer zu ersetzen sein“, war sich das Trio einig. In die gleiche Kerbe schlug auch SG-Coach Tomasz Malmon. „Ich hätte Erik gerne noch für ein weiteres Jahr in Achim gesehen, bevor er den nächsten Schritt macht. Denn ich bin davon überzeugt, dass die 3. Liga genau die richtige Klasse für ihn gewesen wäre. Ich hoffe jedoch, dass er seinen Weg machen wird und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute“, brachte der Pole Verständnis für die Entscheidung des Youngsters auf.

Kam die Wahl Gülzows sicher nicht unerwartet, sorgte Ngadhnjim Xhafolli für die größte Überraschung im Ranking. In der vergangenen Saison nur mit einem Punkt bedacht, katapultierte sich „Gaddi“ mit nunmehr 20 Zählern hinter seinem scheidenden Teamkollegen auf Platz zwei. „Er hat nicht nur eine extrem positive Ausstrahlung und ein riesiges Kämpferherz, sondern darüber hinaus in der Deckung oft brilliert. Daher denke ich, dass wir noch viel Freude an ihm haben werden“, lobte Cord Katz vom Landesligisten Achim/Baden II den „Terrier“. Auch die folgenden drei Plätze wurden mit Tobias Freese, Florian Block-Osmers und Kevin Podien ausnahmslos von Spielern des frisch gebackenen Oberliga-Meisters Achim/Baden belegt. Erst Oliver Schaffeld vom Landesligisten Verden-Aller und Torhüter Arne Rode vom Verbandsliga-Absteiger Daverden durchbrachen die Phalanx der SG. Für Rodes Coach Thomas Panitz war es aber nur die logische Konsequenz: „Arne hat sich bombig entwickelt.“

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