Achim/Badens Coach sieht desolate erste Halbzeit beim 26:32 gegen Berlin

In Tomasz Malmon bebt ein Vulkan – bricht aber nicht aus

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Mit acht Treffern noch bester SG-Torschütze beim 26:32 gegen die Füchse: Achim/Badens Linkshänder Patrick Denker.

Achim/Baden - Von Kai Caspers. Rein äußerlich bewahrte Tomasz Malmon nach der 26:32 (13:19)-Niederlage gegen die Füchse Berlin II die Ruhe. Doch innerlich, das war dem Trainer des Handball-Drittligisten SG Achim/Baden ganz deutlich anzusehen, brodelte es. „Was nützt die ganze Vorbereitung, wenn wir dann solche Fehler machen“, sprach Malmon von einer desolaten ersten Halbzeit.

Da gab es für den SG-Trainer auch nichts zu beschönigen. „Das war gar nichts. Noch im Vorfeld hatte ich auf den ersten Heimsieg gehofft. Aber Dummheit wird eben bestraft. In den 30 Minuten haben wir unserem Tabellenplatz alle Ehre gemacht und auch wie ein Schlusslicht gespielt“, war die Partie für Malmon nach dem 13:19 zur Pause auch vorzeitig entschieden. Dabei hatte es zunächst noch danach ausgesehen, als sollte die Gastgeber den Berlinern durchaus Paroli bieten können – 4:4 (10.). Nur drei Minuten später war es jedoch schon wieder vorbei mit der guten Laune beim SG-Coach. Nach vier Gegentoren in Folge hatte Malmon genug gesehen – Auszeit. In dieser ließ er mächtig Dampf ab. Besser wurde es im Anschluss aber nicht. Ganz im Gegenteil. Die Deckung war auch weiterhin nicht existent und die eigenen Angriffe wurden viel zu oft ohne Vorbereitung abgeschlossen. Somit hatten die Berliner leichtes Spiel und tauchten immer wieder frei vor SG-Keeper Daniel Sommerfeld auf. Nach 23 Minuten hatte auch er die Nase voll und machte Platz für Arne von Seelen, dem es jedoch nicht besser erging. Einen ganz schwarzen Tag hatte auf Seiten der Gastgeber auch Florian Block-Osmers erwischt. Dem Spielmacher unterliefen zahlreiche technische Fehler, die von den Füchsen gnadenlos bestraft wurden.

Nach dem Wechsel taten die Gäste dann nicht mehr als nötig. „Den Grundstein hatten wir ja durch unser Tempospiel vor der Pause gelegt. Danach hatten wir dann alles im Griff und haben den Vorsprung gut verwaltet“, war Berlins Trainer Volker Zerbe mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. Dem konnte und wollte auch Malmon nicht widersprechen. „Wir hatten uns zwar noch einiges vorgenommen, doch die Füchse haben das Spiel kontrolliert. Wir können nur hoffen, dass wir so langsam die Kurve bekommen. Ansonsten wird es schwer mit dem Klassenerhalt“, ist sich der Pole der Schwere der Aufgabe durchaus bewusst. Trotz der Niederlage gab es für ihn aber auch einen kleinen Silberstreif am Horizont. Mit Dennis Summa meldete sich ein Spieler zurück, der für den weiteren Saisonverlauf auch dringend benötigt wird. Darüber hinaus hofft Malmon noch auf externe Verstärkung, die in Anbetracht der zuletzt gezeigten Leistungen auch dringend benötigt wird. „Wir sind in Gesprächen mit Spielern. Doch damit beschäftige ich mich erst, wenn es spruchreif ist.“

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