Für Achim/Badens Coach war mehr drin gegen Oranienburg / Abschluss bleibt die Achillesferse

26:26 – Malmon hin und her gerissen

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Völlig frei zum Wurf kommt in dieser Szene Achim/Badens Linksaußen Kevin Podien gegen OHC-Keeper Herold.

Achim/Baden - Von Kai Caspers. Es bleibt dabei: Die SG Achim/Baden kann in eigener Halle nicht gewinnen. Doch was die restlos begeisterten Fans des Handball-Drittligisten beim packenden 26:26 (13:15) gegen den Oranienburger HC geboten bekamen – es erinnerte ganz stark an alte Zeiten. Aber nicht nur das. Es hat auch gezeigt, dass die SG nun auch endgültig in der Liga angekommen ist.

Während seine Spieler nach der überaus dramatischen Schlussphase völlig ausgelassen über das Parkett tanzten, stellte sich die Gefühlslage bei SG-Trainer Tomasz Malmon etwas anders dar. „Natürlich müssen wir am Ende froh über den einen Punkt sein. Doch ich bin der Meinung, dass es auch zwei hätten sein können. Denn die Gelegenheiten für den ersten Heimsieg waren auf jeden Fall da“, erinnerte „Tomek“ an diverse vergebene Hochkaräter sowie drei nicht genutzte Siebenmeter: „Das ist derzeit unsere Achillesferse. Kämpferisch war es hingegen eine starke Vorstellung. Daher kann ich mich auch nur bei unserem Publikum für die tolle Unterstützung bedanken.“

Kurz vor der Partie hatte es noch danach ausgesehen, als könnte es für die SG in Anbetracht der Vielzahl Oranienburger Fans zu einem „Auswärtsspiel“ werden. Doch weit gefehlt. Von Beginn an sorgten die Achimer Zuschauer für eine tolle Atmosphäre und standen wie ein achter Mann hinter ihrem Team. Das setzte zusätzliche Kräfte frei. Beim 7:5 (15.) durch Tobias Freese lagen die Gastgeber erstmals mit zwei Toren in Führung. Bis dato war von dem starken Rückraum des OHC nur wenig zu sehen. Sicher auch ein Verdienst der taktischen Maßnahme von Tomasz Malmon, der sich für eine offensivere Deckungsvariante gegen die wurfgewaltigen Manderscheid und Weßeling entschieden hatte. Nach dem 12:10 (23.) von Sören Meier hätte sich die SG dann erstmals deutlich absetzen können, doch sowohl Jan Mühlbrandt als auch Tobias Freese scheiterten völlig „blank“ an OHC-Keeper Simon Herold. „Das darf eben nicht passieren“, ärgerte sich Malmon. Zumal die Strafe auf dem Fuß folgte und die Gastgeber mit einem überflüssigen 13:15 in die Pause gingen.

Nach dem Wechsel bleib es weiter spannend. Patrick Denker brachte die SG beim 19:18 (41.) wieder in Führung. Doch wie schon in der ersten Hälfte schlichen sich nun erneut leichte Fehler ins Spiel der Gastgeber ein. Natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass in Anbetracht des dünnen Kaders langsam auch die Kräfte schwanden. Nur gut, dass Keeper Daniel Sommerfeld in dieser Phase hellwach war. Dennoch legte der OHV erneut vor – 25:26 (59.). Doch Tobias Freese erzielte umgehend den Ausgleich. Die verbleibenden 60 Sekunden wurden dann zu einer Zitterpartie für die Gastgeber. Aber mit Glück und Geschick wurde der eine Punkt am Ende auch völlig verdient verteidigt.

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