Achim/Badens Aufholjagd in Berlin unbelohnt / Dennis Summa überzeugt

SG kassiert 23:27 und verliert Harms und Schanthöfer

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Zog sich bei der 23:27-Niederlage in Berlin einen Wirbelbruch zu: Achim/Badens Linksaußen Niclas Schanthöfer (am Ball).

Achim/Baden - Gleich zum Saisonauftakt musste Handball-Drittligist SG Achim/Baden einige bittere Pillen schlucken. Das kleinste Übel war dabei sicher das 23:27 (10:15) bei den Füchsen Berlin II. Viel schlimmer wiegt die Tatsache, dass sich mit Ole Harms und Niclas Schanthöfer gleich zwei Spieler verletzten und länger auszufallen drohen.

Nachdem die SG in Berlin gut begonnen hatte, kam es in der zwölften Minute beim 4:5 zum ersten Bruch im Spiel des Teams von Tomasz Malmon. Verantwortlich dafür war die Verletzung von Harms. „Ole ist bei einer Abwehraktion umgeknickt. Die genaue Diagnose steht zwar noch aus, doch es sieht ganz danach aus, als wenn da einige Bänder gerissen sind“, gab der SG-Coach zu verstehen. „Da Fabian Balke aus privaten Gründen nicht dabei war, hatte ich somit keinen gelernten Kreisläufer mehr“, verwies Malmon auf das folgende Dilemma. In der Folge agierte Jan Mühlbrandt auf der für ihn ungewohnten Position. Aber auch in der Deckung wurde Harms schmerzlich vermisst. Die Berliner wussten das bestens zu nutzen und steuerten beim 18:11 (34.) einem klaren Sieg entgegen. Allerdings hatten sie da die Rechnung ohne die SG gemacht. Angeführt von Dennis Summa, der auf Halblinks eine starke Partie ablieferte, startete das Malmon-Team eine beeindruckende Aufholjagd. In der 45. Minute hieß es nach einem Summa-Treffer nur noch 17:20, ehe der nächste Tiefschlag erfolgte. Mit Niclas Schanthöfer musste der nächste SG-Spieler verletzt vom Parkett. Wie Malmon gestern zu berichten wusste, hat sich der Linksaußen bei einer unglücklichen Aktion einen Wirbel gebrochen und liegt aktuell noch im Krankenhaus. Da zu allem Überfluss zuvor bereits Jan Mühlbrandt nach seiner dritten Zeitstrafe das Parkett verlassen hatte, standen die Gäste fortan ohne jeden Auswechselspieler da. Dennoch gab sich die SG nicht geschlagen und hatte beim 23:25 (58.) sogar noch einen Teilerfolg vor Augen. Als dann aber Summas Ball an den Pfosten klatschte und die Füchse im Gegenzug das 26:23 erzielten, war die Messe endgültig gelesen. „Schade. Da war sicher mehr drin. Zwei schlechte Phasen haben uns letztlich das Spiel gekostet. Dennoch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat alles gegeben und bis zum Schluss an sich geglaubt. Das stimmt mich zuversichtlich.“

SG Achim/Baden: Sommerfeld, von Seelen, Thalmann - Block-Osmers (1), Harms (3), Podien (1), Xhafolli, Summa (9/5), Denker (5), Schanthöfer (4), Mühlbrandt.

kc

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