SG kassiert überraschende Niederlage / Lühmann/Bunte nicht zu stopen – 32:24

Achim/Badens Anja Dumke nach dem 21:22 bedient

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Und wieder einmal ist Kirchlintelns Merle Lühmann der TBU-Deckung entwischt. ·

ACHIM/BADEN · Durch eine 21:22-Niederlage gegen den TV Scheeßel haben die Damen des Handball-Kreisoberligisten SG Achim/Baden ihre komfortable Tabellensituation an der Spitze eingebüßt. Keine Probleme hatte hingegen der TSV Kirchlinteln im Derby gegen Uphusen beim 32:24. Beim MTV Riede gehen nach dem 9:17 gegen Daverden langsam die Lichter aus. Und auch der TSV Intschede zog beim 13:20 gegen die HSG Mittelweser deutlich den Kürzeren.

SG Achim/Baden - TV Scheeßel 21:22 (8:12). Schon der Auftakt ließ nichts Gutes für die SG erahnen – 0:5 (9.). „Gerade zu Beginn wurde nichts von dem umgesetzt, was wir im Vorfeld besprochen hatten“, war SG-Trainerin Anja Dumke bedient. In der Folge verkürzte ihr Team durch Anina Dunke zwar auf 8:9 (26.), doch das sorgte nicht für Sicherheit. Im Gegenteil. In die Pause ging es mit einem 8:12. In der zweiten Hälfte wurde es dann etwas besser. Sieben Minuten vor dem Ende traf Vera Prüser zum 19:19. Allerdings reichte das nicht zum Sieg, denn kurz vor Ultimo traf Scheeßels zehnfache Torschützin Saphina Hampfe zum 21:22.

TSV Kirchlinteln - TB Uphusen 32:24 (14:11). „Ich bin zu enttäuscht, um zu der Leistung Stellung zu nehmen. Das war eine völlige Katastrophe“, hatte TBU-Coach Peter Hatje die Nase gestrichen voll. Ganz anders stellte sich natürlich die Gemütslage bei Kirchlintelns Sven Aschmies dar. Er freute sich neben der sattelfesten Deckung auch über das gute Gegenstoßverhalten. Dabei stachen in erster Linie Merle Lühmann und Lotta Bunte mit ihren 21 Toren hervor. „Beide haben der Partie ihren Stempel aufgedrückt. Und mit 32 erzielten Toren kann man ein Spiel auch schon mal gewinnen“, freute sich Sven Aschmies. Noch bis zum 9:8 (21.) war alles offen. Aber danach setzten sich die Gastgeberinnen sukzessive ab. Kreisrivale TB Uphusen rutschte durch die Niederlage auf den drittletzten Tabellenplatz ab. Hatje: „Natürlich sind das alles Hobby-Spielerinnen. Doch von der Leistung bin ich dennoch enttäuscht.“

TSV Daverden - MTV Riede 17:9 (6:5). In ihrem letzten Spiel, bevor sie für ein halbes Jahr nach Neuseeland geht, erzielte Daverdens Laura Windßuß noch einen Treffer und trug dami ihr Scherflein zum Sieg bei. „In der ersten Hälfte haben wir viele klare Chancen nicht genutzt und Riede dadurch im Spiel gelassen“, bilanzierte Daverdens Coach Marco Behrmann. Nach dem Wechsel wurde es besser, weil seine Mannschaft den Ball schneller laufen ließ. Daraus resultierte gegen nun deutlich schwächer werdende Gäste ein beruhigendes 11:6 (45.) – die Vorentscheidung. „Im zweiten Abschnitt haben wir aufgehört Handball zu spielen. Vier Tore in einer Halbzeit und eins davon kurz erst vor dem Ende sind eindeutig zu wenig“, lagen die Gründe für die Niederlage für MTV-Trainerin Michaela Feldmann auf der Hand. Auf Seiten der Gäste überzeugte einzig Keeperin Ines Sudholz. Feldmann: „Aber auch sie verliert irgendwann die Motivation, wenn sie immer allein gelassen wird.“

HSG Mittelweser - TSV Intschede 20:13 (10:8). Eine altbekannte Weisheit haute Intschedes Trainer Peter Bartniczak raus: „Wer keine Tore wirft, der kann auch nicht gewinnen.“ Dabei war zur Pause beim 8:10 noch alles drin. Was zu Beginn der zweiten Hälfte folgte, war jedoch der Anfang vom Ende. Nichts ging mehr auf Seiten der Gäste und spätestens mit dem 8:17 (45.) war die Niederlage in Stein gemeißelt. · bjl

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