Oberligist gestern Abend mit Triumph in Bissendorf / Malmon: „Super-Leistung“

Achim/Baden: Wiedenmann wirft wunderbar – 35:28

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Sicherer Siebenmeterschütze: „Gaddi“ Xhafolli feierte gestern Abend mit der SG Achim/Baden einen 35:28-Triumph in Bissendorf.

Von Björn Lakemannund Ulf von der EltzBISSENDORF/ACHIM · Was für ein Triumph für die SG Achim/Baden: Der Handball-Oberligist feierte gestern Abend im Wiederholungsspiel beim TV Bissendorf-Holte ein 35:28 (17:12) – der achte Sieg in Folge. Damit verschaffte sich die Sieben von Trainer Tomasz Malmon vor dem morgigen Match beim TSV Bremervörde (Anpfiff 17 Uhr) eine glänzende Ausgangsposition im weiteren Titelrennen.

Das stimmte denn auch den polnischen Coach äußerst zufrieden: „Eine Super-Leistung. Zwar schienen wir beim schlechten Start noch im Bus zu sitzen, aber dann stand die Abwehr und wir haben zahlreiche einfache Tore erzielt.“ Der Druck war wie weggeblasen, nachdem Malmon noch vor dem Schlagerspiel gemeint hatte, „dass wir heute eine Menge verlieren, aber auch viel gewinnen können.“

Die Gäste lagen nach acht Minuten 2:6 hinten. Als Max Wiedenmann per Tempogegenstoß auf 3:6 verkürzte und Arne von Seelen den nächsten Bissendorfer Angriff mit einer Glanzparade entschärfte, war die Malmon-Truppe jedoch hellwach. Sie beeindruckte fortan mit schnellem Spiel, packte in der Deckung fest zu und hatte in Wiedenmann den herausragenden Akteur.

Ob von seiner Stammposition oder nach Harpunen – mit acht Treffern bei acht Versuchen verzückte der Linksaußen die 26 mitgereisten Fans schon im ersten Abschnitt. Da sich auch von Seelen enorm steigerte und „Gaddi“ Xhafolli als sicherer Siebenmeter-Schütze auftrumpfte, drehte Achim/Baden den Spieß mit einem fulminanten 12:2-Lauf um. Beim 9:8 hatte Wiedenmann – wer sonst? – die erstmalige Führung erzielt. Bis auf 14:8 (25.) zog das Team aus dem Kreis Verden davon, zur Pause hieß es dann 17:12.

Angesichts der nächsten schweren Aufgabe morgen schonte Malmon den Mann der ersten Halbzeit während der gesamten zweiten 30 Minuten. Wiedenmann reichte sein Einsatz aber: „Es hat alles gepasst. Als mein erster Dreher reinging, habe ich gewusst, dass heute was geht. Wichtig war, dass wir nach dem 2:6 schnell in Gang gekommen sind. So bin ich optimistisch auch für Bremervörde.“

Komplett beeindruckt von der SG-Leistung fand Bissendorf bis zum Schluss nicht mehr seinen Rhythmus, vieles blieb Stückwerk. Symbolhaft: Arne von Seelen, am Ende mit 15 Paraden, wehrte beim Stande von 20:14 bärenstark ab – Erik Gülzow und Kevin Podien erhöhten jeweils in Unterzahl auf 22:14 (40.). Auch eine offensive Abwehr half den Hausherren nicht, weil sich die von Florian Block-Osmers glänzend geführte Malmon-Sieben immer wieder durch Hinterlaufen Freiräume schaffte.

Tore SG Achim/Baden: Denker (5), Freese (2), Wiedenmann (8), Block-Osmers (2), Gülzow (7), Xhafolli (6/4), Balke (3), Zschorlich (1), Podien (1).

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