SG Achim/Baden unterliegt auch VfL Potsdam

Neues Spiel, altes Leid

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AUCH die Tore von Erik Gülzow halfen der SG Achim/Baden gestern Abend nicht wirklich weiter.

Kreis-Verden - Von Frank von Staden. ACHIM. Eine Halbzeit lang rochen die auch gestern Abend wieder mal arg personell gebeutelten Drittliga-Handballer der SG Achim/Baden im Heimspiel gegen den VfL Potsdam am ersten Heimsieg der Saison, am Ende aber reichten Kraft und auch Niveau nicht, um dem Gegner über 60 Minuten Paroli zu bieten. So durften die Gäste einen 29:22 (12:10)-Erfolg mit in die brandenburgische Hauptstadt nehmen.

Schon vor der Partie haderte SG-Coach Tomasz Malmon mit dem Schicksal: „Uns bleibt in unserer Situation aber auch nichts erspart. Wie lange wollen sich die Hiobsbotschaften denn noch bei uns festbeißen?“ Verständlich der Frust des Übungsleiters. Denn neben Patrick Denker, der sich im Abschlusstraining den rechten Fuß verletzte, musste auch Tobias Freese kurzfristig mit einer starken Erkältung abwinken. „Ich habe bis zum Schluss alles versucht, doch es ging einfach nicht“, schnaufte da der Rückraumshoter zur Halbzeitpause.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten er und die rund 250 Zuschauer eine recht ordentliche Vorstellung der Gastgeber verfolgen können. Mit einer enorm offensiv ausgerichteten Deckung versuchten sie den Potsdamern den Zahn zu ziehen. Und die zeigten sich absolut beeindruckt, wussten lange nicht, wie sie diesen Riegel knacken sollten. Das Problem der SG aber war wieder einmal der Angriff. Während sie sich hinten viele Bälle – auch dank eines bärenstarken Keepers Daniel Sommerfeld – erkämpften, warfen sie sie vorn fast im Gegenzug wieder weg. Vor allem Aufbauspieler Florian Block-Osmers wirkte einige Male nicht ganz bei der Sache, leistete sich doch einige Passfehler. Dennoch: Trotz zahlreicher Klopse blieb die SG dran, ließ sich im ersten Abschnitt auch nicht von einigen fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen entnerven und hatte so bei 10:12 zur Pause noch alles in der Hand.

Diese Pause aber tat den Hausherren nicht gut. Denn von nun an stand die Abwehr nicht mehr, fanden die Potsdamer immer wieder Lücken. Spätestens bei 15:24 (48.) war der Drops dann wieder einmal gelutscht und stand auch die Erkenntnis fest, dass es ohne Freese und auch Denker schon mal gar nicht geht.

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