SG Achim/Baden übernimmt nach 25:27 gegen Fredenbeck die Rote Laterne / Kämpferisch top

Substanzverlust ist erneut zu groß

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Auch wenn Achim/Badens Jan Mühlbrandt hier oben auf ist. Am Ende jubelten nur die Gäste aus Fredenbeck.

Achim/Baden - Von Kai Caspers. Die Enttäuschung war groß auf Seiten des Handball-Drittligisten SG Achim/Baden. Wieder einmal musste das Team von Trainer Tomasz Malmon beim 25:27 (11:11) gegen den VfL Fredenbeck eine Niederlage in eigener Halle hinnehmen. Dadurch übernahm der Aufsteiger wieder die Rote Laterne.

Wie so oft in dieser Saison wurde die SG dabei ein Opfer der personellen Alternativen. Nicht von ungefähr musste Keeper Daniel Sommerfeld, der in der ersten Halbzeit regelrecht heiß gelaufen war, auch gar nicht lange nach den Gründen für die Niederlage suchen. „Wir sind gegen Ende immer müder geworden. Nicht nur in der Abwehr fehlte da der letzte Schritt, sondern auch im Spielaufbau sind uns einige leichte Fehler unterlaufen“, war das für ihn der Knackpunkt. Dem konnte SG-Trainer Tomasz Malmon nur beipflichten: „Kämpferisch kann ich der Mannschaft sicher keinen Vorwurf machen. Sie hat alles gegeben. Doch zum Ende haben wir dann hinten die Räume nicht mehr dicht bekommen.“

Spielerisch stand die Partie von Beginn an auf keinem hohen Niveau. Das war in Anbetracht der Tabellensituation aber auch nicht anders zu erwarten gewesen. Dennoch erwischte die SG den bessern Start. Großen Anteil daran hatte in erster Linie Daniel Sommerfeld, der von Beginn an extrem heiß war und seiner Mannschaft mit einigen Paraden den Rücken frei hielt. Dennoch vermochte sich die SG auch nie richtig abzusetzen. Zwar waren Fredenbecks Shooter Tluczynski und Kratzenberg gut aufgehoben, doch dafür bekam die Deckung der Gastgeber keinen richtigen Zugriff auf VfL-Kreisläufer Grote. Kurz vor dem Wechsel vergab Kevin Podien beim 11:10 einen Gegenstoß und im Gegen trafen die Gäste zum 11:11-Pausenstand.

Auch nach dem Wechsel hatte es dann den Anschein, als könnte es endlich mit dem ersten Heimsieg der SG klappen. Angeführt von Patrick Denker, er hatte unter der Woche beim Training gefehlt, ließen sich die Gastgeber auch vom 11:12 nicht beeindrucken. Nach einem Dreierpack hieß es 14:12 (36.). In den folgenden fünf Minuten blieben die Gastgeber ohne Treffer und sahen sich beim 14:16 erstmals einem Zwei-Tore-Rückstand gegenüber. Als Sommerfeld dann beim 18:18 (47.) einen freien Wurf parierte, hätte Mühlbrandt die SG wieder in Führung bringen können. Aber er scheiterte mit einem Siebenmeter an Edgars Kuksa. In den verbleibenden zehn Minuten wurde immer deutlicher, dass die Partie ihren Tribut gefordert hatte. Während die Gäste das mit einigen einfachen Toren aus dem Rückraum kompensieren konnten, fehlte es auf Seiten der SG eben genau an diesen. Zu oft wurde nun im Abschluss die falsche Entscheidung getroffen. Da auch die Deckung nicht mehr ganz so konzentriert arbeitete, sorgte Fredenbeck mit dem 21:24 (54.) für eine Vorentscheidung. Malmon reagierte zwar noch mit einer Auszeit, doch auch die folgende offensive Deckung brachte nicht den gewünschten Erfolg. Dafür war der Substanzverlust wieder einmal zu hoch auf Seiten des Aufsteigers, der nun als nächstes das Topteam aus Flensburg erwartet.

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