SG Achim/Baden präsentiert sich 20 Minuten lang wie ein Absteiger

20:30 – von Seelens Zeichen ist nur von kurzer Dauer

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Kein Durchkommen gibt es hier gegen die beiden Flensburger Deckungsspieler für Achim/Badens Jan Mühlbrandt (am Ball).

Achim/Baden - Von Kai Caspers. Der Tabellendritte SG Flensburg/Handewitt II – er war für Handball-Drittligist SG Achim/Baden wie nicht anders zu erwarten eine Nummer zu groß. Am Ende triumphierten die Gäste auch in der Höhe völlig verdient mit 30:20 (14:8). Auch wenn SG-Trainer Tomasz Malmon die Niederlage ganz schnell abhaken wollte, sollten ihm zumindest die ersten 20 Minuten zu denken geben. Denn in diesen ließ seine Mannschaft ihre Ligatauglichkeit komplett vermissen.

„Das war gar nichts. Unsere Offensive war nicht existent und auch die Abwehr hatte ihren Namen nicht wirklich verdient“, wollte SG-Coach Malmon im Anschluss auch gar nichts beschönigen. Jeder Versuch wäre allerdings auch zwecklos gewesen. Kevin Podien hatte die Gastgeber zwar mit 1:0 in Führung gebracht, doch in der Folge reihte sich Fehler an Fehler. Nicht nur, dass sich immer mal wieder Schrittfehler ins Spiel einschlichen und klare Chancen nicht genutzt wurden. Nein, selbst einfache Pässe zum Nebenmann fanden nicht ihren Weg. Zudem erwies sich die Bundesliga-Reserve aus Flensburg als sehr spielstark und extrem schnell. SG-Keeper Daniel Sommerfeld konnte einem da fast schon leid tun, dass die Flensburger immer wieder bei Gegenstößen frei vor ihm auftauchten. Kein Wunder, dass er schon nach 13. Minuten völlig entnervt das Tor verließ und Platz für Arne von Seelen machte. Der war sofort in der Partie und zeigte vier Paraden in Serie. Allerdings war die Partie zu diesem Zeitpunkt beim 3:12 so gut wie entschieden. Dennoch setzte der SG-Keeper noch mal ein Zeichen an seine Vorderleute und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass es „nur“ mit einem 8:14 in die Pause ging. „Warum müssen wir immer den Start verpennen. Das kann doch nicht sein“, ärgerte sich von Seelen.

Den besseren Auftakt in die zweite Hälfte erwischte die SG. Als Podien für seine Farben das 14:19 (40.) erzielte, sah sich Flensburgs Coach Till Wiechers sogar zu einer Auszeit genötigt. In dieser hatte er scheinbar die richtigen Worte für seine junge Mannschaft gefunden, denn die drehte in der Folge wieder auf. Während sich die Gastgeber wieder haarsträubende Fehler im Spielaufbau erlaubten oder ihren Meister in Flensburgs Keeper Tim Lübker fanden, beseitigte der Tabellendritte spätestens mit dem 24:14 (48.) die letzten Zweifel am späteren Sieg. „Flensburg ist keine von den Teams, mit denen wir uns messen müssen. Unsere Gegner kommen erst noch. Wichtig ist, dass alle begreifen, dass wir immer 60 Minuten Gas geben müssen. Und wenn ich dann endlich mal einen vollen Kader zur Verfügung habe, wird es auch besser“, hat Malmon die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Allerdings sind dafür auch mal Heimsiege erforderlich. Und die hat es in der Hinrunde nicht gegeben.

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