SG kassiert erste Heimpleite

Borcherts Dreierpack gegen Delmenhorst nutzlos

Selten so energisch wie hier Joost Windßus (rechts) legte sich die SG Achim/Baden am Freitagabend gegen Delmenhorst vor der Pause ins Zeug. Das Naumann-Team verlor 21:26. J Foto: Hägermann
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Selten so energisch wie hier Joost Windßus (rechts) legte sich die SG Achim/Baden am Freitagabend gegen Delmenhorst vor der Pause ins Zeug. Das Naumann-Team verlor 21:26.

Achim/Baden - Von Björn Lakemann und Ulf von der Eltz. Die weiße Heimweste hat die ersten Flecken abbekommen: Handball-Oberligist SG Achim/Baden musste sich am Freitagabend in der Lahofhalle nach indiskutabler Vorstellung und zuvor drei Siegen der HSG Delmenhorst mit 21:26 (9:13) geschlagen geben. Coach Tobias Naumann: „Der Gast hat verdient gewonnen, weil er sich cleverer anstellte als wir. Mit der Qualität, die wir im Angriff gezeigt haben, kann man nicht bestehen.“ 15 Fehlerversuche gab es aus dem Rückraum.

Die Hausherren enttäuschten schon in der ersten Halbzeit, agierten viel zu lahm, sodass sich die schlechteste Heimleistung der Saison ihren Weg bahnte. Da reichte den Männern von der Delme eine solide Leistung, auch das Fehlen von Marvin Pfeiffer, Jannis Jacobsen und Jan Wolters darf keine Entschuldigung für das Auftreten der SG sein. Aushilfe Jan Mühlbrandt gelang noch das 1:2 (4.), nach dem 2:3 nahm das Unheil seinen Lauf. Schnell zog der Gast auf 6:2 (12.) davon, dann scheiterte Kevin Podien am HSG-Keeper und versuchte im Anschluss sogar einen Siebenmeter ins Tor zu legen – erfolglos.

Einzig Florian Block-Osmers zeigte den nötigen Biss, von der Strafwurf-Linie vergab auch Noah Dreyer kläglich. Erst als Olaf Sawicki den glücklosen Arne von Seelen im Kasten ersetzte, wurde es nach dem 4:10 geringfügig besser. So hielt der Keeper einen Siebenmeter von Frederik Oetjen, und die Achimer kamen bis zur Pause noch auf 9:13 heran. Die Abwehr-Umstellung von 6:0 auf 5:1 trug zwar Früchte, zu ernten sollte es für die SG letztlich jedoch nichts geben.

Im zweiten Abschnitt taute Max Borchert auf, der indes zu wenige Bälle von seinen Nebenleuten bekam. Das Talent brachte seine Farben mit 13:15 (40.) heran – jetzt endlich machten die 300 Fans Rabatz. Und als Borchert mit einem Dreipack auf 19:20 verkürzte (52.), tobte die Halle erstmals richtig. Nach dem 20:21 durch Joost Windßus blieben die Delmenhorster cool und clever. Vor allem der überragende Oetjen glänzte, sein traumhafter Pass aus halblinker Position auf Rechtsaußen leitete das 20:23 ein (55.) – diesen Vorsprung ließen sich die Gäste nicht mehr nehmen. Zumal Podien, überhaupt nicht richtig im Spiel, nach Naumanns erster Auszeit (57:11 Minuten) und dem 21:23 dreimal in Folge frei verwarf.

Tore SG Achim/Baden: Block-Osmers (4/1), Borchert (4), Meyer (1), Mühlbrandt (1), Windßus (7), Zysk (4).

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