Achim/Baden II heute Abend im Spitzenspiel gegen Daverden / Panitz: „Eine Hausnummer“

Carsten Meyer rechnet mit Duell auf Augenhöhe

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SG-Coach Carsten Meyer (rechts) steht immer wieder im Dialog mit seinen jungen Spielern wie Niklas Benstein.

Achim/Baden - Novum in der Handball-Landesliga: Alle vier Teams aus dem Kreis Verden stehen in der ersten Tabellenhälfte. Bereits heute Abend trifft die SG Achim/Baden II im Spitzenspiel auf den TSV Daverden. Ebenfalls Heimrecht genießen der TSV Morsum und die HSG Verden-Aller.

SG Achim/Baden II - TSV Daverden (heute, 20.30 Uhr Lahofhalle). „Die Partie zählt sicher zu den Höhepunkten der Saison. Schließlich haben sich beide Mannschaften den Aufstieg auf die Fahnen geschrieben“, freut sich SG-Coach Carsten Meyer auf das Lokalderby in der Lahofhalle. Dabei ist Daverdener für Meyer zwar das eingespieltere Team, doch dafür ist Achim/Badens Trainer von der größeren individuellen Klasse in seiner Mannschaft überzeugt. „Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe. Dabei ist Torhüter Mirco Thalmann nach seinem starken Vorstellung in der Vorwoche bei mir gesetzt“, so Meyer.

Auch Daverdens Trainer Thomas Panitz war die Vorfreude auf das Derby deutlich anzuhören. Gleichwohl hat „Panne“ auch einigen Respekt vor dem Lokalrivalen. „Der Innenblock der SG mit Katz, Naumann oder Schacht ist schon eine echte Hausnummer. Da muss sich mein Team durcharbeiten gegen den Titelfavoriten.“ Im Gegensatz zur Drittliga-Reserve können die Gäste zudem nicht ihre Bestbesetzung aufbieten. Mit den beiden Linkshändern Hannes Wünsch (C-Lizenz-Lehrgang) und Benjamin Fleischer (Handverletzung) sowie Abwehrchef Stefan Willus (Daumenverletzung) stehen wichtige Spieler nicht zur Verfügung.

HSG Verden-Aller - TuS Sulingen (Sbd., 17 Uhr). Nachdem die HSG zuletzt drei Siege in Folge gelandet hat, kann Trainer Jens Haase nun endlich auch auf seinen kompletten Kader bauen. „Wir können uns kurz die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Allerdings brauchen wir für den sicheren Klassenerhalt noch mindestens 14 Zähler“, bremst Haase die Erwartungen. Allerdings ist ihm vor Sulingen, sollte seine Mannschaft an die Leistungen der vergangenen Spiele anknüpfen, nicht bange.

TSV Morsum - VfL Horneburg (Sa., 18.30 Uhr). „Das wird sicher ein sehr schwieriges Spiel, da wir wieder ohne Steffen Fastenau antreten müssen“, prognostiziert Morsums Trainer Ingo Ehlers. Da auch Stammspieler Michele Zysk (Schulterblessur) ausfällt, müssen nun auch die Akteure Verantwortung übernehmen, die sonst nicht so viel spielen. „Ich kann nur hoffen, das wir in eigener Halle ein paar Prozent mehr bringen als in den vergangenen Spielen“, nimmt Ehlers sein Team in die Pflicht.

bjl

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