1. FC RW Achim schnuppert nur kurz Morgenluft beim 1:6 gegen Pennigbüttel

Avanas’ Aussetzer fatal

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Achims Ferhat Senci (links) und Alexander Nesic schauen zu, wie Pennigbüttels Keeper Aboubakar von Oehsen den Ball seelenruhig herunterpflücken kann . Foto von Staden

Achim - Von Frank von Staden. Der 1. FC RW Achim muss daheim weiter auf den ersten Dreier der noch jungen Bezirksliga-Saison warten. So schnupperte das Team von Coach Costas Efeoglu gestern nach einem 0:2-Rückstand zur Pause kurzzeitig zumindest an einem Punkt gegen Aufsteiger SV Pennigbüttel, doch am Ende kamen die Hausherren dann beim 1:6 (0:2) mächtig unter die Räder und bekleiden somit nach dem siebten Spieltag nun das Tabellenende.

„Pennigbüttel war klar besser. Wir konnten nur nach der Pause für einen Moment gut mitspielen. Doch dann hat uns dieser überflüssige Elfmeter voll aus dem Spiel genommen. Danach haben wir wieder dieselben Fehler wie schon in den Wochen zuvor begangen. Doch dieser Gegner ist kein Maßstab für uns. Am kommenden Wochenende spielen wir in Bassen, die sind eher unsere Kragenweite. Vorausgesetzt, wir haben dann wieder einen Sturm. Denn heute hatten wir keinen“, konstatierte da Efeoglu nach dem Abpfiff nüchtern.

Die Hausherren, sie fanden im ersten Abschnitt so gut wie gar nicht statt. Die Gäste bestimmten die Partie nach Belieben, erspielten sich zahlreiche Hochprozenter und konnten davon auch zwei versenken. Erst hämmerte der starke Routinier René Thiel eine Monsees-Flanke (21.) in die Maschen, dann traf Nico Kulanek (31.) mit einem Strahl aus 20 Metern. Im Strafraum des SVP brannte es dagegen nur einmal gefährlich, als Halil Savaskan nur den Pfosten aus dem Gewühl heraus traf (28.).

In der Pause hatten sich die Achimer dann viel vorgenommen, wollten vor allem mit Distanzschüssen zum Erfolg kommen. Und gleich der erste saß, als der eingewechselte Aykut Kaldirici mit einem echten Brett den Anschluss markieren konnte (53.). Jetzt schwammen die Gäste urplötzlich, verloren kurzzeitig die Linie. Doch ein Aussetzer des ansonsten sehr starken FC-Keepers Mustafa Avanas ließ dann die Hoffnungsflamme sehr schnell wieder ersticken, als er übermotiviert Thiel im 16er von den Beinen holte (59.). Den fälligen Strafstoß versenkte dann Kevin Rapp eiskalt. Danach brachen die Platzherren dann völlig ein, ergaben sich ihrem Schicksal und brachten nur noch ganz wenig zustande. So hatte der starke Aufsteiger sehr leichtes Spiel und kam zu drei weiteren Treffern durch Jan Kleen (72.), Rafael Monsees (76.) sowie Florian Lührsen per Abstauber nach Eckball (85.).

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